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Auch 2010 große Investitionen in die niedersächsischen Häfen

(openPR) Trotz derzeitiger Wirtschaftskrise werden durch Niedersachsen Ports bis 2012 mehr als 240 Mio. EUR in die Hafeninfrastruktur der landeseigenen Seehäfen investiert
Oldenburg, 1. Februar 2010. Die Hafengesellschaft des Landes Niedersachsen, Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG, plant für das Jahr 2010 Gesamtinvestitionen von rund 110 Mio. EUR.


„Besonders in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten haben die Investitionen eine stabilisierende Funktion für die Küstenregion“, erklärte Dr. Jens-Albert Oppel, Geschäftsführer von Niedersachsen Ports, im Rahmen einer Pressekonferenz mit Jörg Bode, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Landes Niedersachsen.
Dabei werden in nahezu allen Standorten von Niedersachsen Ports größere Maßnahmen durchgeführt. In Brake wird 2010 ein Großteil der Erd-, Ramm- und Stahlbetonarbeiten für den zweiten Liegeplatz für Großschiffe am Niedersachsenkai stattfinden. Für die Erweiterung der Offshore-Basis in Cuxhaven in östliche Richtung wurde die Ausschreibung veröffentlicht, ein Maßnahmenbeginn ist dieses Frühjahr vorgesehen. In Emden werden demnächst die Bauar-beiten zur aufwändigen Sanierung der Nesserlander Schleuse beginnen. Ein Schwerpunkt der Maßnahmen der Niederlassung Norden wird die Sanierung der Anlegebrücke in Langeoog sein, deren Planung in diesem Jahr aufgenommen wird, während in Wilhelmshaven der 2009 begonnene Ausbau der Umschlaganlage Niedersachsenbrücke für Massengutschiffe der Grö-ßenklasse 200.000 tdw fortgesetzt wird.
Rückblickend auf das Jahr 2009 hat sich die Wirtschaftskrise auch auf die Erlössituation von Niedersachsen Ports ausgewirkt. Die Einnahmen aus den Bereichen Infrastruktur (z. B. Hafen- und Kajegeld), Suprastruktur (z. B. Lagergeld, Miete für RoRo-Rampen), Mieten und sonstigen Dienstleistungen sind etwas rückläufig. Das Hafenunternehmen hält aber an dem Vorhaben fest, in 2010 mit Rücksicht auf die konjunkturelle Entwicklung und die momentane Situation der Kunden in der Hafenwirtschaft auf die eigentlich notwendige Erhöhung der Hafen- und Kajegelder zu verzichten. Ebenso wird die Erhöhung der Hafenlotsabgabe in Emden in 2010 ausgesetzt.
Die Geschäftsführung von Niedersachsen Ports zeigt sich „verhalten optimistisch“ in Bezug auf die Verbesserung der Situation in den Häfen . Vorteilhaft wirkt sich die heterogene Umschlagstruktur im Hafensystem von Niedersachsen Ports aus, die insbesondere auf den Umschlag von Stückgütern, Massengütern und Projektladungen ausgelegt ist. Durch die in den letzten Jahren erzielten Ansiedlungen von Energieunternehmen, die in Wachstumssektoren tätig sind, rechnet man in den Häfen von Niedersachsen Ports mit einem Anstieg des Um-schlagvolumens. So wurden zum Beispiel in dem Zusammenhang mit der Eröffnung der Offshore-Basis im März 2009 in Cuxhaven Industrieflächen und eine leistungsstarke Hafenanlage bereitgestellt und entwickelt. Mit dem Umschlag von Maschinenteilen für Windkraftanlagen wurde auch die Norderweiterung im Hafen Brake, der Niedersachsenkai, im Juni 2009 in Betrieb genommen. „Allein diese beiden Infrastrukturanlagen sind gute Ausgangspunkte für wie-derkehrendes Wachstum. Wir haben auf zukunftsträchtige Branchen gesetzt“, betont Hans-Joachim Uhlendorf, Geschäftsführer von Niedersachsen Ports.
Auf der Jahrespressekonferenz der niedersächsischen Seehäfen präsentierte sich die neue Doppelspitze von Niedersachsen Ports erstmals gemeinsam der Öffentlichkeit. Dr. Jens-Albert Oppel und Hans-Joachim Uhlendorf leiten aufgrund der zunehmenden Bedeutung der künfti-gen Infrastrukturprojekte das Hafenunternehmen seit Januar 2010 gemeinsam.
Eine weitere Neuerung stellt der Veranstaltungsort dar. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahrespressekonferenzen in Hannover fand in diesem Jahr die Berichterstattung aus und über die niedersächsischen Seehäfen zum ersten Mal in den Räumen der umgebauten und erwei-terten Zentrale der Niedersachsen Ports in Oldenburg statt. Anfang Januar haben dort auch Seaports of Niedersachsen ihre Büroräume bezogen, die auf der Pressekonferenz über die Umschlagentwicklung in den niedersächsischen Seehäfen berichteten.

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