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Ausbau der niedersächsischen Seehäfen

16.02.201519:21 UhrLogistik & Transport
Bild: Ausbau der niedersächsischen Seehäfen
Jahrespresekonferenz der niedersächsischen Seehäfen
Jahrespresekonferenz der niedersächsischen Seehäfen

(openPR) Weitere Investitionen in zuverlässige Infrastruktur
Oldenburg, 16.02.2015. Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG (NPorts) plant, rund 80 Millionen Euro allein im Jahr 2015 in den Ausbau und den Erhalt ihrer landeseigenen Seehäfen zu inves-tieren. Dies berichtet die Hafengesellschaft auf der Pressekonferenz der niedersächsischen Seehäfen. Erneut werden Projekte in den großen Standorten Brake, Cuxhaven, Emden und Wilhelmshaven sowie den Inselversorgungshäfen Norddeich und Wangerooge ausgearbeitet und realisiert.


Zuverlässige Infrastruktur
Der Schwerpunkt liegt bei den NPorts-Häfen derzeit auf der Erweiterung und Verbesserung der vorhandenen Infrastruktur. In Brake wird dazu der Südpier instand gehalten und ausgebaut. Weiterhin wird die Sanierung der Braker Seeschleuse fortgesetzt sowie die Planungen für den Bahnübergang an der Gleisanbindung des Niedersachsenkais erarbeitet. In Cuxhaven werden in 2015 mit dem Bau eines Dalbenliegeplatzes im Amerikahafen neue Kapazitäten für den Au-toumschlag errichtet. Für die Erweiterung der Flächen für den Hafenumschlag schreiten in Cuxhaven die Planungen für das Neubauprojekt um den so genannten Liegeplatz 4 voran.
In verschiedenen Hafenbereichen in Emden werden in diesem Jahr Projekte beendet. Im
Ölhafen wird die neue Löschbrücke für flüssige Güter in Betrieb genommen und an der Emspier der Dalbenliegeplatz für den Autoumschlag. Beim Großprojekt Nesserlander Schleuse werden 2015 das Außenhaupt, weite Bereiche des Binnenhauptes und Teile der Schleusenkammer fertig gestellt.
„Die Vielfalt unserer Aufgaben in unseren Häfen spiegelt sich in der Bandbreite des Maßnah-menpaketes wieder. Ein Ziel eint jedoch alle Projekte: Eine zuverlässige und gute Infrastruktur ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Entwicklung unserer Häfen“, erklärt Holger Banik, Geschäftsführer von Niedersachsen Ports.
Über das Jahr 2015 hinaus werden die Maßnahmen zum so genannten Korrosionsschutz der Gründungspfähle an der Niedersachsenbrücke in Wilhelmshaven gehen. Ebenso reichen der Ausbau und die Instandsetzung der Hafenbahn in Wilhelmshaven bis ins Jahr 2016 hinein. Nach der Fertigstellung des Schutzdammes für den Hafen Wangerooge im Herbst 2014 gehen die Planungen für den Inselhafen weiter. Federführend entwickelt die Deutschen Bahn Konzepte zur Verbesserung der Infrastruktur des Inselhafens.
„Gerade in unseren Inselversorgungshäfen spielt der Personenverkehr eine wichtige Rolle. Die NPorts-Häfen haben wir mehr als neun Millionen Passagierbewegungen im Jahr und sind damit in diesem Segment am zweitstärksten nach den schleswig-holsteinischen Häfen. Auch dafür müssen wir ausreichend Kapazitäten bereitstellen“, berichtet Banik weiter.
Niedersachsen Ports hat neben den Investitionsprojekten noch weitere Maßnahmen intensiviert und angestoßen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Häfen zu stärken. So werden aktuell so ge-nannte Perspektivpapiere für die Häfen Emden, Brake und Wilhelmshaven erarbeitet mit dem Ziel einer mittel- bis langfristigen, geordneten und marktgerechten Entwicklung der Häfen.
Im Jahr 2014 wurde das Instandhaltungs-Management bei Niedersachsen Ports verstärkt. Dazu wurde bei NPorts eigens ein Prüftrupp eingerichtet, der die derzeit 220 erfassten Ingenieurbau-werke (z. B. Kaianlagen, Schleusen), 38 Brücken, 38 Dämme, Böschungen und Leitwerke sowie 35 Gebäude über die vorgeschriebenen Prüfintervalle hinaus untersucht sowie geeignete Maßnahmen festlegt und umsetzt.
Hafen+
Niedersachsen Ports hat in Zusammenarbeit mit den JadeWeserPort-Gesellschaften und
Seaports of Niedersachsen das Label „hafen+“ entwickelt und im Rahmen der Pressekonferenz präsentiert. Eine neue Broschüre gibt einen Einblick in die nachhaltig angelegten Aktivitäten in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales der Hafengesellschaften und Hafenwirtschaft. Der Umgang mit knappen Ressourcen, die Anstrengungen zur Verringerung von CO²-Emissionen an Land und auf See sowie ein langfristig orientiertes Hafen- und Umweltmanage-ment werden erläutert.
Als Infrastrukturgesellschaft hat Niedersachsen Ports insbesondere den Ausbau der Hafenbah-nen als Beitrag zur Umstellung auf umweltfreundliche Verkehrsträger sowie die Etablierung von LNG (Liquefied Natural Gas) als Schiffsantrieb im Blick. Nach wie vor gilt in den NPorts-Häfen der umweltbezogene Hafentarif, der das Anlaufen umweltfreundlicher Schiffe fördert.

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