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See- und Binnenhäfen – ein System

01.11.200711:21 UhrLogistik & Transport

(openPR) Minister Hirche informiert sich über Ansätze für Kooperationsmöglichkeiten zwischen Küste und Binnenland

Hannover/Oldenburg/Berlin, 01.11.2007 – In der systematischen Vernetzung der See- und Binnenhäfen liegen volkswirtschaftliche Potenziale, die in Zukunft gemeinsam gehoben werden sollen. Dies zum Vorteil der Häfen, der verladenden Wirtschaft sowie der Logistik und zum Erhalt und der Schaffung neuer Arbeitsplätze in Deutschland. Erstmals trafen sich dazu auf Einladung der Seaports of Niedersachsen GmbH und des Bundesverbands Öffentlicher Binnenhäfen e.V. Entscheider aus der Hafenwirtschaft, um Möglichkeiten der Kooperation zu diskutieren und Schnittstellen aufzuzeigen. Niedersachsens Wirtschaftsminister Walter Hirche informierte sich in einem anschließenden Round-Table-Gespräch über die Ergebnisse.



Es geht um gemeinsame Strategien, die ausländischen Konkurrenten entgegen gesetzt werden können. Sie sollen Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland sichern, so die einhellige Meinung. Deshalb wollen die Vertreter der niedersächsischen Seehäfen und die Binnenhäfen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Berlin die im Niedersächsischen Hafenkonzept geforderte Vernetzung der See- und Binnenhäfen gezielt vorantreiben.

Die Politik liefert die entsprechende Unterstützung. Zur Abwicklung der wachsenden Güterverkehre und der damit bereits heute einhergehenden Verkehrsprobleme auf den Straßen müssen angesichts der erkannten Kapazitätsengpässe bei der Bahn die freien Kapazitäten des Systems Wasserstraße stärker genutzt werden. Da dieses nicht ohne Weiteres steuerbar ist, ist die Schaffung der dafür notwendigen Marktbedingungen unverzichtbar. Dazu erläutert Wolfgang Weber vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr die Ausbauplanungen für das Wasserstraßennetz in Norddeutschland. Die einheitliche Befahrbarkeit sei auf allen Streckenabschnitten des Dortmund-Ems-Kanals, der Mittelweser, des Elbe-Seitenkanals und der Stichkanäle des Mittellandkanals unumgänglich, um das Binnenschiff für die verladende Wirtschaft als Verkehrsträger attraktiv zu machen. Gleichzeitig schaffe man optimierte Hinterlandanbindungen für die Seehäfen. Im Einzelnen nannte Wolfgang Weber den Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals, den Ausbau der Mittelweser bis 2012, die schnellstmögliche Aufnahme der Planungen für ein neues Abstiegsbauwerk in Scharnebeck und den Ausbau der Stichkanäle zum Mittellandkanal. Von allen Beteiligten wurde die Initiative zu einer solchen Kooperationsveranstaltung begrüßt. Bevor man in Zukunft vermehrt verladende Unternehmen und Spediteure mit an den Tisch bringen wird, sollen möglichst erste Konzepte vorliegen, die den See- und Binnenhäfen erlauben, logistische Dienstleistungen aus einer Hand anzubieten.

Auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Walter Hirche zeigte sich in einem Round-Table-Gespräch mit den Teilnehmern erfreut darüber, dass es erste konkrete Ansätze zur Umsetzung des Niedersächsischen Hafenkonzepts gebe.

„Wir wollen, dass mehr Ladung über die Binnenhäfen in unsere niedersächsischen Seehäfen gelangt, statt in die Westhäfen in den Niederlanden und Belgien. Viele Verlader und Spediteure in Deutschland kennen die Umschlagsmöglichkeiten gar nicht, die wir in Niedersachsen bieten. Das müssen wir ändern, die Kick-off-Veranstaltung zur weiteren Kooperation der See- und Binnenhäfen ist hierfür ein guter Anfang“, erklärte Andreas Bullwinkel, Geschäftsführer der Seaports of Niedersachsen GmbH. Auch Karl Michael Probst als Geschäftsführer des Bundesverbands Öffentlicher Binnenhäfen e.V. ist sich sicher, dass die Binnenhäfen im Hinterland in Zukunft so aufgestellt sind, dass gemeinsam mit den Seehäfen eine Aufteilung der Funktionen erfolgen kann, die für beide Partner eine win-win-Situation darstellen. Die Binnenhäfen könnten Hub-Funktionen übernehmen, indem sie geeignete Verkehre nicht über die Seehäfen steuern, sondern in den Binnenhäfen entladen und von dort aus weiter distribuiert würden.

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