(openPR) BÖB begrüßt die strategische Konzeption für See- und Binnenhäfen und fordert eine europäische Ausrichtung
Berlin, 22.09.2010 (BÖB) – Anlässlich der heutigen konstituierenden Sitzung des Beirates zur Umsetzung des Nationalen Hafenkonzeptes formuliert der Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen seine Erwartungen erneut.
„Dem Ministerium ist es gelungen, alle am System Wasserstraße mit See- und Binnenhäfen Beteiligten ins Boot zu hole“, kommentiert BÖB-Präsident Rainer Schäfer die Einladung des Staatssekretärs im BMVBS, Klaus-Dieter Scheuerle. „Angesichts der wirtschaftlichen Erholung und der neuen Herausforderungen vor denen die Häfen als Dreh- und Angelpunkte des Außenhandels stehen, ist es wichtig, dass jetzt schnell Fahrt aufgenommen wird“.
Das System aus See- und Binnenhäfen muss schnellstmöglich den logistischen Herausforderungen der Zukunft angepasst werden. Nach Ansicht des Verbandes gehört dazu die Vernetzung der Systeme See- und Binnenhäfen ebenso wie der Systeme Schiene und Wasserstraße. Mit dieser Strategie lässt sich ein multimodales Netzwerk aufbauen.
Die Strategie darf jedoch nicht zu kurz greifen: Die zukünftigen Fragestelllungen der Internationalen Schifffahrts- und Hafenpolitik verlangen grundsätzlich nach europäisch einheitliche Antworten. Mit dem Nationalen Hafenkonzept bewertet die Bundesregierung erstmals die Verflechtungen von Küste und Binnenland – und wird sich einer Begutachtung von Wertschöpfung und wirtschaftlichen Transfers durch den Warentransport auch zwischen Deutschland und der gesamten „Nordrange“ mit den Häfen auch in Belgien und den Niederlanden (ZARA ) nicht entziehen können.
„Es kommt dann darauf an, daraus die wirtschaft- und verkehrspolitisch richtigen Schlüsse gleichermaßen zu ziehen“, fordert Schäfer zu Beginn der Arbeit. „Sonst schränken wir die eigene Zukunft unnötig ein!“
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