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Ausbilden besser als suchen

04.06.200809:04 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Ausbilden besser als suchen
Erste Abstimmung: Nicole Müller, Dr. Grit Leßmann, Nadine Bleße, Dr. Thomas Müller, Georg Dörge
Erste Abstimmung: Nicole Müller, Dr. Grit Leßmann, Nadine Bleße, Dr. Thomas Müller, Georg Dörge

(openPR) Im Harzkreis ist ein kontinuierliches Wachstum der produzierenden Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie zu beobachten. Die Branche gilt als wettbewerbsfähig und weist gute Zukunftsperspektiven auf. Dennoch gibt es ein schwerwiegendes Problem – den Fachkräftemangel. Schon heute klagen laut einer Umfrage 43 Prozent der Unternehmen in der Harzer Elektrobranche und 70 Prozent der Unternehmen der Branche Maschinenbau über ein mangelndes Angebot an Fachkräften.



Diese kritische Arbeitsmarktsituation nahmen die Harz AG und das Amt für Wirtschaftsförderung des Harzkreises zum Anlass, das JOBSTARTER-Projekt "AHA- Ausbildungsoffensive Harz" ins Leben zu rufen. Ziel dieses Projektes ist es, die Ausbildungssituation speziell in der Harzer Metall- und Elektroindustrie zu verbessern und die regionalen Firmen bei der Schaffung und Besetzung zusätzlicher betrieblicher Ausbildungsplätze zu unterstützen.

Zum Erreichen dieser Ziele haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Europäische Union aus dem Europäischen Sozialfond dieses Jahr zum dritten Mal Fördermittel vergeben. "AHA- Ausbildungsoffensive Harz" ist eines von drei geförderten Projekten in ganz Sachsen- Anhalt. "Wir freuen uns sehr über die positive Entscheidung in Bonn.", erklärte der Vorstand der Harz AG, Dr. Thomas Müller, und der Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, Michael Leja.

Die Mitarbeiterinnen Nadine Bleße und Nicole Müller betreuen das JOBSTARTER- Projekt und beraten in dessen Rahmen Jugendliche bei der Organisation und Durchführung ihrer Ausbildungen, informieren über Voraussetzungen und Anforderungen dualer Ausbildungsplätze und stellen neue und modernisierte Ausbildungsberufe vor. Darüber hinaus unterstützen die studierten Wirtschaftspsychologin und die Verwaltungsökonomin die Unternehmen bei der Auswahl und Vermittlung geeigneter Bewerber sowie bei der Organisation von Ausbildungskooperationen.

Des Weiteren soll durch das Projekt "AHA- Ausbildungsoffensive Harz" die Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft verbessert werden. In diesem Sinne werden in den kommenden zwei Jahren feste Partnerschaften zwischen Bildungseinrichtungen und Wirtschaftsunternehmen im Harzkreis initiiert und koordiniert. Diese Maßnahmen umfassen beispielsweise Betriebsbesichtigungen für Schüler, Gründungen von praxisnahen Schülerfirmen mit Unterstützung eines Unternehmens und die gemeinsame Gestaltung des Technikunterrichts, so dass die Jugendlichen frühzeitig auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorbereitet werden können.

Die Ausbildung eigener Mitarbeiter ist noch immer eine kostengünstige Variante zur Sicherung des eigenen Fachkräftebedarfs. Angesichts der Tatsache, dass im Harzkreis die Absolventenzahl allgemeinbildender Schulen von 3.206 im Jahr 2007 auf 1.170 im Jahr 2010 sinken wird, betrachten die Harz AG als auch das Amt für Wirtschaftsförderung das JOBSTARTER- Projekt als große Chance sowohl für die regionalen Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie als auch für alle Jugendlichen, die sich in dieser Branche ausbilden lassen möchten.

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