(openPR) Verband fordert Mitglieder auf, den offenen Paletten-Tauschpool zu verlassen
Rom, Italien, – 26. Mai 2008 – Bereits im vergangenen Jahr hatte der führende italienische Verband der Transportunternehmer ANITA (Associazione Nazionale Imprese Transporti Automobilistici) entschieden, den Tausch von EPAL-Paletten einzustellen. Dementsprechend verkündete der Verband letzte Woche seinen Mitgliedern, dass er künftig mit CHEP kooperiert, um den Markt zu anderen Formen des Paletten-Managements zu bewegen. Denn ANITA möchte, dass seine Mitglieder sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, Arbeitsabläufe noch wirtschaftlicher gestalten und leere LKW-Fahrten reduzieren, anstatt viel Zeit und Geld für den Tausch von Paletten aufzuwenden. Als weitere Gründe für die Abkehr vom offenen Tauschpool nennt der Verband mangelnde Hygiene und damit einhergehende Gesundheitsrisiken.
Mit seiner Entscheidung reagiert ANITA außerdem darauf, dass viele internationale Hersteller Paletten von Pooling-Anbietern wie CHEP bevorzugen. In Italien dagegen weigern sich einige Händler, Waren auf gepoolten Paletten entgegenzunehmen. Stattdessen drängen sie auf den Gebrauch von Tauschpaletten, obwohl dieser mit höheren Kosten für die gesamte Supply Chain verbunden ist.
Fedespedi, ein weiterer Verband italienischer Speditionsunternehmer, hat kürzlich ebenfalls seine Unzufriedenheit über versteckte Kosten des offenen Tauschpools, etwa für Reparaturen, Instandhaltung und Verluste, geäußert.
Auch die Qualität der Tauschpaletten lasse zu wünschen übrig, und ihr Gebrauch belaste die Umwelt, kritisierte der Verband. „Nutzer des offenen Tauschpools sehen sich mit zahlreichen Pflichten und unwirtschaftlichen Arbeitsgängen konfrontiert, wie etwa dem Angebot und der Instandhaltung der Tauschpaletten. Die aktuelle Situation führt in der Supply Chain zu einer Vielzahl von Problemen in der Verwaltung und im Betriebsablauf. Daran muss sich unbedingt etwas ändern.“
Christophe Loiseau, Senior Vice President, Sales and Marketing, CHEP Europe,
sagt: „Das sind die letzten einer ganzen Reihe von kritischen Aussagen von Spediteuren in Italien und Europa. Sie alle heben die tatsächlichen Kosten der Teilnahme am offenen Tauschpool hervor und zeigen, welche unzumutbaren Beschränkungen einige Händler, insbesondere in Italien, ihren Lieferanten auferlegen, indem sie darauf bestehen, weiterhin Tauschpaletten zu nutzen.
Und dies, obwohl ihr Gebrauch in der gesamten Supply Chain zu mehr Kosten und Ineffizienz führt.“ Loiseau fügt hinzu: „Gepooltes Equipment dagegen ist eine umweltfreundliche Lösung, bei der der Rücktransport leerer Paletten entfällt. Außerdem kommt es nicht mehr zu Unstimmigkeiten zwischen Herstellern, Spediteuren und Händlern über die Anzahl getauschter Paletten.“






