(openPR) München, 03.03.2008
Die Münchner ödp zeigt sich sehr zufrieden darüber, dass die Münchner Wählerinnen und Wähler die politische Arbeit der ödp anerkennen. Während die ödp bei den Oberbürgermeisterwahlen um 1400 Stimmen zulegen konnte und bei den Stadtratswahlen vor sechs Jahren nur knapp in den Stadtrat gewählt wurde, hat sich der Stimmenanteil bei dieser Wahl deutlich erhöht, obwohl es mit der Bayernpartei, der Linken und den rechten Gruppierungen mehr politische Mitbewerber gab.
"Ich möchte nicht nur unseren Wählern danken, sondern auch unseren vielen Unterstützern und Helfern", so Markus Hollemann, Oberbürgermeisterkandidat der ödp und Mitglied des Stadtvorstandes. "ödp-Mitglieder und Sympathisanten haben zusammen sehr engagiert und effektiv gearbeitet - obwohl alle ehrenamtlich tätig waren, haben sie so manchen Profi in den Schatten gestellt."
"Wir haben mit unserem Einsatz gegen die Beteiligung der Stadt München an weiteren Kohlekraftwerken gezeigt, dass Orange ökologischer ist als Grün", führt Hollemann aus. "Wir, die wiedergewählte Stadträtin Mechthild von Walter und der ödp-Stadtverband, werden unsere Arbeit für ein ökologischeres, lebenswertes München fortsetzen", verspricht Hollemann.
Die ödp werde weiterhin vor den Gefahren des hemmungslosen Raubbaus an der Natur warnen und eine zukunftsfähige Wirtschaftsweise propagieren. Dies sei nötiger denn je, da inzwischen für jeden Bürger die Grenzen des Planeten erkennbar würden:
Wichtige Rohstoffe und Energieträger sowie Nahrungsmittel begännen jetzt knapper und deshalb teurer zu werden. Diese Verteuerungen würden sich weiter beschleunigen, große Krisen für unsere Industriegesellschaft und für den sozialen Frieden seien die Folge.
"Unter diesem Gesichtspunkt ist das Wahlergebnis natürlich enttäuschend, denn die ödp ist die einzige Partei, die den ökologischen Herausforderungen mit erster Priorität begegnet", so Hollemann. "Alle anderen Parteien stehen für ein 'Weiter So' mit ein bisschen Kosmetik. Die drohenden Gefahren werden verschwiegen, um nicht durch vermeintlich unpopuläre Entscheidungen die nächsten Wahlen zu gefährden."
Herbert Brunner
Pressebeauftragter
Veranstaltungshinweise:
Immer in den Räumen der Gregor-Louisoder-Umweltstiftung:
Brienner Str. 46 / EG, U2 Königsplatz und U1/Tram 20+21 Stiglmaierplatz.
Do., 13. März 2008, 19:30 Uhr
„Gentechnik in Lebensmitteln – Ein Großversuch mit Verbrauchern und Umwelt“
Referent: Klaus Müller, Greenpeace München
Do., 10. April 2008, 19:30 Uhr
Welt ohne Wasser? Wasserversorgung bei weltweit zunehmender Trinkwasserknappheit“
Referent: Christian Hierneis, Vors. Bund Naturschutz Gruppe München
Do., 08. Mai 2008, 19:30 Uhr
„Wissenschaft unterm Hakenkreuz“
Referent: Wolfgang C. Goede, Politologe und Journalist
Do., 12. Juni 2008, 19:30 Uhr
„Energievisionen für eine post-fossile Welt: Möglichkeiten und Grenzen der Sonnenenergie“
Referent: Josef Jenni, international anerkannter Solarpionier
Do.,10. Juli 2008, 19:30 Uhr
Wetterkatastrophen und Klimawandel: Wie lange sind die Schäden noch bezahl- und versicherbar?“
Referent: Prof. Dr. Gerhard Berz, LMU München, ehem. Leiter GeoRisikoForschung, Mü. Rück
Do., 14. Aug. 2008, 19:30 Uhr
„Wirtschaftsdemokratie mit menschlichem Maß – von E.F. Schumacher zu Peter Ulrich“
Referentin: Renate Börger, Journalistin, attac München
Do., 11. Sept. 2008, 19:30 Uhr
Volle Teller und volle Tanks, nachhaltig erzeugtes Pflanzenöl – ein Widerspruch?“
Referent: Prof. Dr. Schrimpff, Bundesverband Pflanzenöle
Do., 09. Okt. 2008, 19:30 Uhr
„Umweltbewußtes Marketing – nicht nur für die Ökobranche“
Referentin: Henrietta Lorko, Bioculture
Do., 13. Nov. 2008, 19:30 Uhr
„Mediation statt Ehestreit vor Gericht – für eine menschliche Trennung ohne finanz. Ruin“
Referent: Rainer Köpnick, Mediator
Do., 11. Dez. 2008, 19:30 Uhr
Klimaschutzprozess: Stehen wir vor einer industriellen Revolution?“
Referentin: Dr. Michaela Homolka, Philosophin und Unternehmensberaterin












