(openPR) Thorsten Stein kritisiert CSU Forderung nach Erhöhung des „subektiven Sicherheitsgefühls“
Perlach, 22.02.2008 – Thorsten Stein (22), Kandidat für den Bezirksausschuss 16 Ramersdorf-Perlach, übt scharfe Kritik an der Forderung der CSU Kandidaten in Ramersdorf-Perlach nach einer Erhöhung des subjektiven Sicherheitsgefühls. Die CSU hatte dies in einem Informationsblatt ihrer Kandidaten gefordert.
„Was hilft es denn ein besseres Gefühl gehabt zu haben, wenn man überfallen wird? Die tatsächliche Sicherheit muss verbessert werden. Den Bürger einzulullen, indem man ihm vorgaukelt, dass er sicher wäre, hilft nichts“, so Stein. Statt die subjektive Sicherheit zu erhöhen, fordert er, dass durch präventive Maßnahmen und eine verstärkte Polizeipräsenz, sowie einer besseren Ausstattung der Polizei, die reale Sicherheit erhöht wird.
Besonders erzürnt hat Stein, dass eine Aufstellung von Videokameras gefordert wird. „Videokameras haben noch keinen Schläger davon abgehalten zuzuschlagen. Das zeigen doch die zahlreichen gefilmten Aufnahmen von Schlägereien in U-Bahnhöfen. Als Ausweg alle Leute zu überwachen - wie in einem Gefängnis oder einem Ghetto - ist hier der völlig falsche Ansatz!“ sagt Stein. Tatsächlich finden Gewaltverbrechen spontan statt und Videokameras bieten dafür keinen Schutz. Geplante Verbrechen werden durch Videokameras nur verlagert.
Stein appelliert an die Bürger, sich gegen eine permanente Videoüberwachung zu währen. „Es gibt viele Leute, die sich der Gefahr durch Videoüberwachung nicht bewusst sind, sondern der Meinung sind, dass sie nichts zu verbergen und damit nichts zu befürchten hätten“ beklagt sich Stein. Diesen Bürgern empfiehlt er die Lektüre von George Orwells Roman „1984“, welcher aufzeigt, welche Folgen eine permanente Überwachung der Bürger haben kann.









