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AGEV e.V. fordert Abschaffung der Erbschaftsteuer

13.02.200815:12 UhrVereine & Verbände
Bild: AGEV e.V. fordert Abschaffung der Erbschaftsteuer
AGEV-Vorstand Leonhard Müller
AGEV-Vorstand Leonhard Müller

(openPR) Im Rahmen der Jahresauftakttagung der Arbeitgebervereinigung für Unternehmen aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e.V. (AGEV) in Bonn hat der Vorstandsvorsitzende Leonhard Müller die Abschaffung der Erbschaftsteuer gefordert. Die AGEV e. V. vertritt die Interessen von über 70.000 kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland.

Diese Forderung ist das Ergebnis intensiver Diskussionen über eine effizientere Unternehmerförderung in entsprechenden Arbeitsgruppen der Arbeitgebervereinigung. Laut der AGEV sollte die Politik die gegenwärtige Auseinandersetzung um die Ausgestaltung der Erbschaftsteuerreform zur Abschaffung dieser Bagatellsteuer nutzen.

Der AGEV-Vorstandsvorsitzende Leonhard Müller teilte dazu mit: „Unsere aktuelle Mitgliederumfrage hat ergeben, dass die Maßnahmen zur Erbschaftsteuerreform für großes Unbehagen gerade bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen sorgen. Als besonders kritisch werden die geplanten langen Haltefristen angesehen, die unternehmerisches Handeln existenziell einschränken. Die starren Vorgaben für Unternehmensstruktur und Lohnsummen gefährden langfristig Arbeitsplätze.“

Dem möglichen Aufkommen von 5 Mrd. € stehen nach Auffassung der AGEV erhebliche Erhebungsaufwände der Finanzämter und Kosten der Unternehmen für den Entwurf und die Durchführung von Vermeidungsstrategien auf der Unternehmensseite gegenüber. Die Einnahmeausfälle bei einem Verzicht auf die Erhebung werden hingegen durch den positiven psychologischen Effekt auf die Steuer- und Abgabenmoral überkompensiert werden. Letztlich trägt der Verzicht auf die Steuer auch dazu bei, die Abwanderung großer Kapitalvermögen ins Ausland zu verhindern.

Die AGEV hat die zuständigen Bundesminister der Finanzen und für Wirtschaft und Technologie um Stellungnahme zu ihren steuerpolitischen Vorschlägen gebeten, die auch auf den Solidaritätszuschlag und die CO2-Steuer eingehen. Weitere Informationen finden Sie unter www.agev.de

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