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Binnen_Land: Bundesregierung fördert neues Projekt von Wissenschaft und Praxis

01.02.200812:22 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Logistische Integration von Binnenschiff und Stadthafen. Binnenhäfen und Binnenschifffahrt als Elemente intelligenter Transportketten und Knotenpunkte

Berlin, 31.01.2008 – Im Rahmen der „Förderinitiative Intelligente Logistik im Güter- und Wirtschaftsverkehr – Innovationsoffensive für die Märkte von morgen" fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) von Dezember 2007 bis Ende 2010 das Vorhaben „Binnen_Land“. Ziel dieser gemeinsamen Initiative von Wissenschaft und Wirtschaft ist es, Binnenhäfen als integralen Bestandteil intelligenter Transportketten zukunftsfähig zu machen. Durch den Erhalt und die Weiterentwicklung der Hafenstandorte sollen Beiträge zur Sicherung der Funktionsfähigkeit der Wirtschaft (Entlastung von Straße und Schiene, Hafenhinterlandanbindung) und zur logistischen Versorgung der Städte geleistet werden. Den Hintergrund des Vorhabens bildet das anhaltende Wachstum des Güterverkehrs im Allgemeinen und die starke Zunahme des Containerverkehrs über die Seehäfen im Besonderen. Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen die Standorte der Binnenhäfen. Ziel ist es, die Rolle der Binnenhäfen in einem funktionierenden Hinterlandnetzwerk der Seehäfen sowie zur Realisierung multimodaler Transportketten zu sichern. Dazu müssen zwei Voraussetzungen gegeben sein.



Erstens: Die Häfen brauchen mittelfristige Standortsicherheit. Nutzungskonflikte am Hafenstandort bzw. im Hafenumfeld müssen im Sinne der logistischen Nutzungen und der Stadt gelöst werden. Zweitens: die Nachfrage nach Transporten per Binnenschiff muss erhöht werden. Dazu werden zwei Handlungsstränge verknüpft:

• Es werden Maßnahmen der logistischen Optimierung von Transportketten verfolgt, um die Effizienz in der Transportkette zu steigern (Clusterung, Logistikintegration und Steigerung der Wertschöpfungstiefe) und Straßengüterverkehre auf das Binnenschiff bzw. die Bahn zu verlagern (Angebotsgestaltung und Lenkung). Dazu sollen die Schnittstelle Seeschiff-Binnenschiff verbessert und Liniendienste für containerisiertes Massengut eingerichtet werden.

• Es werden Maßnahmen zur Standortsicherung und entwicklung von Stadthäfen entwickelt, erprobt und bewertet. Dabei müssen insbesondere örtliche Nutzungskonflikte gelöst werden. Auf diese Weise können die binnenländischen, oft trimodal ausgelegten logistischen Knoten erst einen konkreten Beitrag zu einem nachhaltigen Güterverkehr leisten (Industrie- und Verteilfunktion)


Dafür werden im Rahmen des Vorhabens u. a. folgende Lösungsansätze verfolgt: „Eine neue Hanse für eine verbesserte Wahrnehmung der Binnenhäfen als trimodale Logistikknoten“, die „Schnittstellenoptimierung in der Transportkette“ sowie die „Entwicklung intelligenter Liniendienste für Containerdienste und Projektladungen unter Einsatz flexibler Behältersysteme, insbesondere für Massengüter“. Allein die im Elbstromgebiet angedachten Maßnahmen sollen die Erschließung eines Verlagerungspotenzials für die Binnenschifffahrt in Höhe von ca. 100 Mio. tkm/a ermöglichen.

Das Projekt ist ein Forschungsverbund, abgeleitet aus der Idee der Initiative Binnenschifffahrt und Logistik, das auf ein Netzwerk verschiedener Partner zurückgreift:

- Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH)/
Institut für Verkehrsplanung und Logistik,
- Freie Universität Berlin (FU Berlin)/Institut für Geographische Wissenschaften,
- Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH (BEHALA),
- Deutsche Binnenreederei AG, Berlin
- Ixmodal GmbH, Neuss,
- Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH, Dresden
- Hafen Hamburg Marketing e.V., Hamburg
- Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen e. V. (BÖB), Berlin.

Bereits zum Start sind die Binnenhäfen Braunschweig, Lüneburg, Neuss-Düsseldorf und Minden als weitere Partner eingebunden. Die Gesamtfederführung liegt bei der TUHH unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Heike Flämig, die Projektaktivitäten und –ergebnisse werden durch den BÖB-Geschäftsführer, Herrn Karl Michael Probst, gegenüber der Wirtschaft sowie der Fachöffentlichkeit kommuniziert. Für das Vorhaben stellt das Bundeswirtschaftsministerium eine Fördersumme von rund 840.000 Euro bei einem gesamten Projektvolumen von rund 1.077.000 Euro zur Verfügung.

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