openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Türkische Gemeinde schürt deutschenfeindlichen Rassismus/ SPD muss Blockade bei Extremismusbekämpfung aufgeben

11.01.200812:55 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Mit scharfen Worten wandte sich heute die innenpolitische Extremismus-Expertin der CDU/CSU im Deutschen Bundestag, Kristina Köhler (Wiesbaden), gegen die Angriffe von Migrantenverbänden auf den Hessischen Ministerpräsident Roland Koch und auf die Integrationsministerin Dr. Maria Böhmer. Köhler erklärte, die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) füttere schon seit Jahren gemeinsam mit islamistischen Verbänden den wachsenden deutschenfeindlichen Rassismus. Die SPD dürfe dies nicht weiterhin unterstützen und müsse daher ihre Blockadehaltung bezüglich einer Ausweitung der Extremismusbekämpfung auf den deutschenfeindlichen Rassismus endlich aufgeben. Köhler erklärte:

Es geht in der Debatte eben nicht nur um einfache Jugendgewalt, es geht auch um Extremismusbekämpfung. Genauso wenig wie rechtsextreme Gewalt einfache Jugendgewalt ist, ist die zunehmende deutschenfeindliche Gewalt junger Migranten einfach nur Jugendgewalt. Wir reden hier von teilweise purem Rassismus. Immer wieder fallen Ausdrücke wie „Scheiss Deutscher“, „Deutsche Hure“, „Schweinefleisch-Fresser“ und „Scheiss Christ“, wie auch zuletzt bei dem Übergriff in München. Nicht umsonst stellte der ehemalige SPD-Minister und Kriminologe Prof. Christian Pfeiffer in einem Spiegel-Interview vom 30. Dezember 2007 fest: „Die rechten Schläger profilieren sich bei unseren Befragungen im Hinblick auf Gruppennormen und Einstellungen fast wie geistige Zwillingsbrüder der ausländischen Gewalttäter.“

Schon seit Jahren warnen deshalb Richter und Staatsanwälte vor einer wachsenden deutschen- und christenfeindlichen Gewalt. Der Bund unterstützt Programme gegen Rechtsextremismus zu Recht mit mehr als 24 Millionen Euro im Jahr. Dies hat die volle Unterstützung der CDU. Die linken Parteien verhindert jedoch nach wie vor eine Ausweitung der Extremismusbekämpfung auf deutschenfeindliche Gewalt, sei sie islamistisch oder nationalistisch motiviert. Die Ergebnisse davon können wir inzwischen beinahe täglich in der Presse lesen.
Hetze der TGD schüttet Wasser auf die Mühlen der Rassisten

Umso widerlicher ist die Hetze der TDG, wenn diese nun behauptet: „Politiker/innen scheinen sich allerdings nur dann angesprochen zu fühlen, wenn es sich um Gewalt von Menschen mit Migrationshintergrund gegen Deutsche handelt und nicht bei der Gewalt gegen Menschen mit Migrationshintergrund oder von Deutschen gegen Deutsche.“ Mit solchen Lügen und Unterstellungen werden noch mehr deutschenfeindlichen Ressentiments bei dafür gefährdeten Migranten geschürt. Die Wahrheit ist jedoch eine ganz andere: Das ganze Land steht zu Recht Kopf, wenn irgendwo der braune Mob ausländerfeindliche Gewalt verübt. Dem hingegen wurden deutschenfeindliche Gewalttaten von Migranten in der Regel nicht einmal als solche beachtet, sondern als normale Jugendgewalt abgetan. Oft wird der Migrationshintergrund der Täter nicht einmal genannt, weil dies dem Pressekodex widerspricht.

Die TGD hat jedoch offensichtlich überhaupt kein Interesse an einer konstruktiven Debatte. Dies hatte sie ja bei der Diskussion über das neue Zuwanderungsgesetz bereits bewiesen, als sie schmollend den Integrationsgipfel boykottierte, weil ihr die neuen Maßnahmen gegen die Zwangsheirat zuwider waren.

Kenan Kolat und seine TGD sind leider nicht mehr ernst zu nehmen. Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es schon beinahe lustig, dass gerade Kolat nun einen Verhaltenskodex für Politiker und Verbandsvertreter fordert, sich nicht mehr diskriminierend zu äußern. Man würde in Zukunft nicht mehr viel von Kolat hören.

Ursachen der extremistisch motivierten Jugendgewalt

Die Ursachen dieser extremistisch motivierten Jugendgewalt vor allem durch junge Türken und Araber werden stattdessen gezielt ignoriert. Kulturelle Faktoren werden unter soziale Faktoren subsumiert, um sie zu verstecken und unbequeme Debatten zu verhindern. Genauso wie bei den Rechtsextremisten ist aber auch bei den Migranten der Rassismus keine Frage der Gene und auch keine Frage der Nationalität. Sondern sie hat ihre Gründe sowohl in sozialen als auch in kulturellen Ursachen.

Wenn die Gewalt in türkischen Familien nun mal um ein Vielfaches höher ist als in anderen Familien mit den gleichen sozialen Voraussetzungen, dann stellt sich etwa natürlich die Frage, wo diese gewaltlegitimierenden Männlichkeitsnormen herkommen. Und wenn wir wissen, dass Jugendliche aus gewalttätigen Familien selber stärker zur Gewalt und zum Extremismus neigen, als andere, dann müssen wir auch endlich an diese religiös-kulturell vermittelten Männlichkeitsnormen ran. Wir müssen der Machokultur den Zahn ziehen und diese Möchtegern-Kultur der Ehre zurechtstutzen. Deshalb fordere ich, auch die Möglichkeiten der Strafverschärfung für gewalttätige Familienoberhäupter zu prüfen, bis hin zur Abschiebung im Wiederholungsfall.

Und dann müssen sich auch die islamischen Organisationen kritische Fragen gefallen lassen. Wenn die neue Hamburger Studie zu „Muslimen in Deutschland“ etwa zu dem Ergebnis kommt, dass 24 Prozent der muslimischen Schüler körperliche Gewalt gegen Ungläubige befürworten „wenn es der islamischen Gemeinschaft dient“, dann haben die islamischen Organisationen bei Ihrem Teil der Integrationsarbeit schlichtweg versagt. Dann darf es auch nicht wundern, wenn bei diesen Jugendlichen die Faust gegen „Ungläubige“ besonders locker sitzt.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 181304
 3832

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Türkische Gemeinde schürt deutschenfeindlichen Rassismus/ SPD muss Blockade bei Extremismusbekämpfung aufgeben“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von MdB Köhler

Debatte um neue Juso-Vorsitzende / SPD muss Unvereinbarkeitsbeschluss mit Rote Hilfe e.V. wiederbeleben
Debatte um neue Juso-Vorsitzende / SPD muss Unvereinbarkeitsbeschluss mit Rote Hilfe e.V. wiederbeleben
Die innenpolitische Extremismus-Expertin der CDU/CSU im Deutschen Bundestag, Kristina Köhler, wandte sich heute mit der Forderung an die SPD, die Unvereinbarkeit der gleichzeitigen Mitgliedschaft in der SPD und in der linksextremen „Roten Hilfe“ wieder zu beleben. Bereits 1925 hatte es einen solchen Beschluss der SPD in Bezug auf die Vorgängerorganisation der heutigen Roten Hilfe e.V., die Rote Hilfe Deutschlands (RHD) gegeben. „Die Rote Hilfe e.V. sieht sich in der Tradition der damaligen Roten Hilfe, wie sie etwa in ihrer Broschüre ‚70/20…
Neue Juso-Vorsitzende RAF-Sympathisantin? / Köhler fordert Parteiausschluss
Neue Juso-Vorsitzende RAF-Sympathisantin? / Köhler fordert Parteiausschluss
Mit scharfen Worten verurteilte die Extremismus-Expertin der CDU/CSU im Innenausschuss des Deutschen Bundestages, Kristina Köhler (Wiesbaden), die Wahl des Mitglieds der linksextremistischen „Roten Hilfe e.V.“ Franziska Drohsel zur Bundesvorsitzenden der SPD-Nachwuchsorganisation „Jusos“. „Die Jusos wählen die Aktivistin einer linksextremen Organisation, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird und die für ihre Verharmlosung der RAF-Morde bekannt ist, zur Vorsitzenden - und aus der SPD kommt dazu kein Wort. Wenn die SPD-Jugend die Linksparte…

Das könnte Sie auch interessieren:

Zivile Beobachtungsstelle statt V-Leute
Zivile Beobachtungsstelle statt V-Leute
… unabhängigen Beobachtungsstelle allemal besser aufgehoben, als bei Geheimdiensten. Nun zur Föderalismus-Reform. Die große Koalition feiert sie als Reform des Jahrhunderts. Die partei-politische Blockade zwischen Bundesrat und Bundestag sei aufgelöst. Und die Bürgerinnen und Bürger könnten wieder durchblicken, wer was verantwortet. So weit, so vielleicht …
Bild: Miss Wahl vs. Kopftuchdebatte: Gesucht wird Miss Turkuaz 2010Bild: Miss Wahl vs. Kopftuchdebatte: Gesucht wird Miss Turkuaz 2010
Miss Wahl vs. Kopftuchdebatte: Gesucht wird Miss Turkuaz 2010
… die Tatsache, dass mehrheitlich türkischstämmige Frauen in die Organisation, sowie Jury involviert sind. Die Damen repräsentieren u. a. die erfolgreiche und selbstbewusste türkische Frau, die gerne Vorbildcharakter für die kommenden Generationen darstellen, sowie das Miteinander und nicht das Nebeneinander leben wollen. Schönheit und Intelligenz und …
Schiff nach Gaza soll gegen Blockade protestieren
Schiff nach Gaza soll gegen Blockade protestieren
… (Internationale Ärzte für die Verhütung eines Atomkriegs/Ärzte in sozialer Verantwortung), die internationale katholische Friedensbewegung pax christi, die Palästinensische Gemeinde Deutschland, die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft, die Deutsch-Palästinensische Medizinische Gesellschaft und die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost gegen …
Bild: Gedenkveranstaltung für Opfer rechter Gewalt | 23. März 2012, 18-20 Uhr, Friedenskirche AltonaBild: Gedenkveranstaltung für Opfer rechter Gewalt | 23. März 2012, 18-20 Uhr, Friedenskirche Altona
Gedenkveranstaltung für Opfer rechter Gewalt | 23. März 2012, 18-20 Uhr, Friedenskirche Altona
… 19). Beginn der Veranstaltung am 23. März ist um 18 Uhr. Neben der Witwe des 1985 in Hamburg ermordeten Ramazan Avci kommen auch Migrantenorganisationen wie die Türkische Gemeinde und der Afrikabund zu Wort. Die Gedenkveranstaltung findet im Rahmen der Aktionswoche „Hamburg steht auf“ gegen Rassismus statt. „Wir wollen der Opfer wie Ramazan Avci, Mehmet …
Bild: Claus Schaffer (AfD): „Die Rassismus-Debatte offenbart den Kampf der politischen Linken gegen die Polizei“Bild: Claus Schaffer (AfD): „Die Rassismus-Debatte offenbart den Kampf der politischen Linken gegen die Polizei“
Claus Schaffer (AfD): „Die Rassismus-Debatte offenbart den Kampf der politischen Linken gegen die Polizei“
„In der Rassismus-Debatte offenbart sich der Kampf der politischen Linken gegen die Polizei“ Die SPD-Bundesvorsitzende Saskia Esken äußerte öffentlich Rassismus-Vorwürfe gegen die Polizei. Die polizeipolitische Sprecherin der SPD-Fraktion in Kiel, Kathrin Wagner-Bockey, legt nun nach und fordert eine Pflicht zur Rassismus-Supervision in der schleswig-holsteinischen …
Bild: Claus Schaffer (AfD): „Sprachpolizeiliche Attitüden haben in Verfassung und Gesetz nichts zu suchen“Bild: Claus Schaffer (AfD): „Sprachpolizeiliche Attitüden haben in Verfassung und Gesetz nichts zu suchen“
Claus Schaffer (AfD): „Sprachpolizeiliche Attitüden haben in Verfassung und Gesetz nichts zu suchen“
„Linker Zeitgeist und sprachpolizeiliche Attitüden haben in Verfassung und Gesetz nichts zu suchen“ Der Landtag debattiert heute über den Rassebegriff. Die SPD will diesen aus sämtlichen nationalen und internationalen Rechtstexten tilgen und durch einen „zeitgemäßeren“ Begriff ersetzen. Claus Schaffer, innen- und rechtspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, …
Bild: 2schneidig zu Gast beim 39. Atatürk PokalBild: 2schneidig zu Gast beim 39. Atatürk Pokal
2schneidig zu Gast beim 39. Atatürk Pokal
… Mosbach e.V. zum Fußballturnier in die gut gefüllte Pattberghalle eingeladen. Ehrengäste der Eröffnungszeremonie waren neben Martin Rietsch alias „2schneidig“ u.a. der türkische Generalkonsul aus Karlsruhe, Cem Örnekül, Oberbürgermeister Michael Jann, SPD-Bundestagsabgeordnete Fr. Dr. Schlegel sowie ein vom türkischen Fernsehen eingeflogener Reporter vom …
Bild: Die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein ruft zur starken Wahlbeteiligung aufBild: Die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein ruft zur starken Wahlbeteiligung auf
Die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein ruft zur starken Wahlbeteiligung auf
Die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein ruft alle wahlberechtigten Migrantinnen und Migranten (mit deutscher Staatsangehörigkeit) zur Wahlbeteiligung an den Oberbürgermeisterwahlen am Sonntag, 15.März 2009, auf. Die Bedeutung der Wahlbeteiligung ist eine Form demokratischer Partizipation, die den Bürgern eine Mitwirkung und Mitbestimmung an politischen …
Bild: Doppelte Staatsbürgerschaft: Vaybee.de Mitglieder enttäuschtBild: Doppelte Staatsbürgerschaft: Vaybee.de Mitglieder enttäuscht
Doppelte Staatsbürgerschaft: Vaybee.de Mitglieder enttäuscht
Mitglieder der türkischen Community sind von Union und SPD tief enttäuscht. Nach dem Willen der Koalitionsparteien soll es keine doppelte Staatsbürgerschaft für alle in Deutschland lebenden Ausländer geben. Hiervon betroffen ist mit ca. 3 Millionen Menschen die türkische Community in Deutschland. Sie ist zahlenmäßig die stärkste Gruppe unter den hier …
Bild: Wahlforschung von Deutschlandtürken: Merkel beliebter als ErdoganBild: Wahlforschung von Deutschlandtürken: Merkel beliebter als Erdogan
Wahlforschung von Deutschlandtürken: Merkel beliebter als Erdogan
… Wahlumfrage von endaX durchgeführt. Überraschendes Ergebnis: Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ist besonders bei den jungen Türkinnen und Türken beliebter als der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan und der grüne Spitzenpolitiker Cem Özdemir. Bei den älteren Türkinnen und Türken spielen deutsche Politiker hingegen kaum eine Rolle. …
Sie lesen gerade: Türkische Gemeinde schürt deutschenfeindlichen Rassismus/ SPD muss Blockade bei Extremismusbekämpfung aufgeben