(openPR) 04.12.2007 / 24 Kislev 5768
Anläßlich des bevorstehenden jüdischen Hanukkah-Festes vom 5. Dezember bis 12. Dezember/25. Kislew bis 3. Tewet, das auch Lichterfest genannt wird, wünscht Dr. Klaus Michael Alenfelder, Ständiger Vertreter des European Anti-Discrimination Council - EAC in Deutschland (Europäischer Antidiskriminierungsrat) den jüdischen Gemeinden besinnliche Feiertage.
Hanukkah erinnert an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem im jüdischen Jahr 3597 (164 v. Chr.) nach dem erfolgreichen Makkabäeraufstand der Juden Palästinas gegen hellenisierte Juden und makedonische Syrer, wie er im Ersten Buch der Makkabäer und auch im Talmud überliefert ist. Die Makkabäer beendeten die Herrschaft des Seleukidenreiches über Judäa, beseitigten den im jüdischen Tempel von Griechen errichteten Zeus-Altar, und führten den jüdischen Tempeldienst wieder ein.
Die Menora ist ein Licht, welches im Tempel niemals verlöschen soll. Laut der Überlieferung war aufgrund der Eroberung der Syrer nur noch ein Krug geweihtes Öl vorzufinden. Dieses Öl reichte für gerade mal einen Tag. Für die Herstellung neuen geweihten Öls werden aber acht Tage benötigt. Durch ein Wunder hat das Licht jedoch acht Tage gebrannt, bis neues geweihtes Öl hergestellt worden war. Daran erinnern die acht Arme des Hanukkah-Leuchters. Jeden Tag wird eine Kerze mehr angezündet, bis am Ende alle acht Kerzen leuchten.
Tatsächlich hat der Leuchter neun Arme oder Lichterhalter, die Kerze des neunten Armes ist der Diener (hebr. Schamasch). Nur mit dieser Kerze dürfen die anderen Kerzen angezündet werden, nachdem die notwendigen Segen (hebr. Brachot) gesprochen wurden. Neben Kerzen wird oft auch Olivenöl verwendet, wie bei der Menora im ehemaligen Tempel.
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