(openPR) Nachdem die EU-Kommission und das USA-Außenministerium die japanische Regierung zum sofortigen Stopp des seit Sonntag begonnenen Walfangs aufgefordert haben, appellierte das WDSF jetzt an die deutsche Bundesregierung, ihre guten Beziehungen zur japanischen Regierung zur sofortigen Einstellung des Walmords zu nutzen.
Der Vorsitzende des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF), Jürgen Ortmüller, hat am Mittwoch Bundeskanzlerin Merkel und Bundesaußenminister Steinmeier in einem Schreiben aufgefordert, sich umgehend gegenüber der japanischen Regierung unter Einbeziehung des japanischen Botschafters in Berlin, Toshiyuki Takano, für einen sofortigen Stopp des illegalen Walfangs auszusprechen.
Die Resolutionen der Internationalen Walfangkommission (IWC) zur Einstellung des Walfangs aufgrund der Gefährdung der Bestände ignoriert Japan seit Jahren. Jetzt will die japanische Walfangflotte bis zu 935 Minkwale und jeweils 50 Buckel- und Finnwale zu angeblich wissenschaftlichen Zwecken töten. Tatsächlich wird das Walfleisch direkt auf dem Fabrik-Begleitschiff, der Nishin Maru, für den lukrativen Verkauf an Restaurants und Supermärkte verarbeitet und eingefroren.
Buckel- und Finnwale stehen auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten. Die EU-Kommission warnt: „Es besteht deshalb ein ernstes Risiko, dass das japanische Programm die langfristigen Überlebenschancen dieser Arten im Südpazifik untergraben wird.“
Das WDSF hatte am Dienstag zu einem Weihnachts-Kaufboykott japanischer Produkte aufgerufen, gleichzeitig aber darauf hingewiesen, dass die japanische Bevölkerung kaum über das von ihrer Regierung genehmigte Walmorden informiert ist und deshalb nicht angeprangert werden solle.--Ende
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