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Schlafstörungen

08.11.200709:22 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Schlafstörungen
Dipl.-Psych. Hans Schulze
Dipl.-Psych. Hans Schulze

(openPR) Inhalt:
1. Der Bio-Rhythmus von Wachen und Schlafen
2. Der Rhythmus von Leistung und Erholung
3. Der Ablauf des natürlichen Schlafes
4. Die Behandlung der Schlafstörungen
5. Termine

1. Der Bio-Rhythmus von Wachen und Schlafen



Unser Leben unterliegt einem Rhythmus von Wachen und Schlafen. Dieser Rhythmus verändert sich jedoch mit den Jahren. Während der Säugling ca. 16 Stunden Schlaf täglich benötigt, nimmt der Schlafbedarf zum Erwachsenenalter hin allmählich ab, so dass wir ab dem 3. Lebensjahrzehnt mit etwa 7 -8 Std. Schlaf täglich auskommen. Im Alter nimmt dann der Schlafbedarf nochmals um 1-2 Stunden ab. Ebenso unterliegt auch der Zeitpunkt, zu dem wir müde werden, also die Häufigkeit und der Zeitpunkt der Schlafperioden, einer Entwicklung:

Der Säugling schläft am Vormittag, am Mittag, am Nachmittag und nachts. Im Erwachsenenalter tritt die Müdigkeit meistens abends ab 19.00 Uhr ein. Auch haben alle Menschen nachmittags gegen 13.00 Uhr ein Leistungstief, das heißt, eine Zeit, in der der Organismus einen kurzen 10-20 minütigen Schlaf gebrauchen könnte. Dieser Rhythmus von Wachen und Schlafen ist uns angeboren. Es gibt dazu eine Ausnahme: Das sind die so genannten Nachtmenschen. Diese erreichen nochmals am Abend eine Leistungsphase.

2. Der Rhythmus von Leistung und Erholung

Der Rhythmus von Wachen und Schlafen lässt sich vergleichen mit dem Rhythmus von Leistung und Erholung. In der Wach- und Leistungsphase verbrauchen wir vermehrt Energie. In der Schlaf- und Erholungsphase schöpfen wir neue Kraft. In der Leistungsphase sind das Herz und die Atemorgane besonders aktiv. Unsere Muskeln haben dann eine erhöhte Spannung. In der Erholungsphase schalten wir um auf unser parasympathisches Nervensystem. Diese Phase ist geprägt von einer besonderen Gehirntätigkeit (ß-Wellen) und von der Aktivität unserer Verdauungsorgane. Daher sagt der Volksmund: „Nach dem Essen sollst zu ruhen oder 1000 Schritte tun.“ In keinem Fall jedoch große körperliche Leistung vollbringen. Dieser Rhythmus ist jedem Menschen angeboren. Wer nun immer wieder diesen Rhythmus stört, indem er sich in Schlafphasen zu Leistung oder in Leistungsphasen zum Schlafen zwingen will, erzeugt sich auf Dauer selbst seine Schlaflosigkeit, seine Schlafstörungen. Zu diesem schlafschädigenden Verhalten gehören der regelmäßige Konsum von Schlaftabletten oder auch der Schichtdienst mit regelmäßigen Nachtschichten. Wer sich danach wieder zu einer gesünderen, mehr dem Schlaf-Wach-Rhythmus angepassten Lebensweise entschließt, benötigt 1-2 Wochen, ehe sich allmählich wieder der natürliche Rhythmus einstellt. Viele Menschen können diese als qualvoll erlebte Zeit des Übergangs nicht ertragen und greifen wieder zur Schlaftablette, mit dem Ergebnis, dass der natürliche Schlaf-Wach-Rhythmus aufs Neue gestört wird. Darüber hinaus belastet jedes Medikament unseren Organismus, indem es in unseren Organen wieder abgebaut werden muss. Ein Medikament, das ohne zwingende Not eingenommen wird, richtet darum mehr Schaden an, als es nützt. Um wieder zum natürlichen Schlaf zu finden, gibt es andere Wege, als die dauernde Einnahme von Schlaftabletten.

3. Der Ablauf des natürlichen Schlafes

Der Schlaf selbst ist alles andere als Bewusstlosigkeit. Während wir schlafen, nehmen wir neue Energie auf. Wir träumen und verarbeiten die Erlebnisse des Tages. Wir können riechen und hören, unter unseren Wahrnehmungen unterscheiden, ob sie wichtig sind (d.h. wir müssen aufwachen) oder nicht (d.h. wir können weiterschlafen).

Der Schlaf hat drei verschiedene Formen: Leichtschlaf, Tiefschlaf und Traumschlaf. Diese drei Formen zusammen bilden wiederum eine Schlafperiode. Pro Nacht haben wir 4-6 solcher Schlafperioden von jeweils 90-100 Minuten Dauer.

Die Tiefschlafphasen sind am Anfang des Schlafes besonders ausgeprägt. Hier findet die körperliche Erholung statt. Diese ist gegen 1.00 Uhr morgens weitgehend abgeschlossen. Danach wird die Schlaftiefe allmählich wieder geringer. In jeder Schlafperiode geht der Tiefschlaf von einem gewissen Zeitpunkt an in leichter werdenden Schlaf mit Träumen über. Dabei wird der Schlaf immer leichter, fast bis zur Aufwachschwelle. Traumphasen folgen auf diese Weise in einem Abstand von 40-50 Min. aufeinander. Es empfiehlt sich, den Schlafrhythmus zu beobachten und den Zeitpunkt des Zubettgehens und des morgendlichen Aufstehens so einzurichten, dass wir zu Beginn einer Tiefschlafphase (das ist der Zeitpunkt der ersten Ermüdung) zu Bett gehen und am Ende einer Traumphase aufstehen. Das Ende der letzten Traumphase lässt sich durch die Länge der einzelnen Schlafperioden ungefähr errechnen. Auch kann jeder durch Ausprobieren (z. B. im Urlaub) selbst herausfinden, wann er gewöhnlich morgens von selbst wach wird.

Die Traumphasen dienen vorwiegend der geistig-seelischen Erholung. Hier werden Erlebnisse und Konflikte des Tages auf schonende Weise verarbeitet. Würden wir nicht träumen, würden wir sehr bald erheblichen Schaden nehmen. Doch auch wenn wir uns an die meisten Träume nicht erinnern können, ist es erwiesen, dass jeder Mensch pro Nacht mindestens 4-6 mal träumt, und zwar mit ganz verschiedenen Inhalten.

Die Traumphasen werden gegen Morgen länger. Dann ist auch die körperliche Erholung schon abgeschlossen. Darum ist es sinnlos, morgens länger zu schlafen (z. B. bis 9.00 oder 10.00 Uhr oder länger), da zu diesem Zeitpunkt mit Sicherheit keine körperliche Erholung mehr eintritt.

4. Die Behandlung der Schlafstörungen

Zur Behandlung der Schlafstörungen gilt es

• die näheren Umstände des Schlafens und der Schlafstörungen zu untersuchen (z. B. anhand eines Fragebogens);
• den persönlichen Schlafrhythmus herauszufinden;
• die körperlichen und seelisch-geistigen Voraussetzungen für einen gesunden Schlaf zu schaffen.

Psychotherapeutische Praxis Schulze
Quellenstraße 58
59556 Lippstadt - Bad Waldliesborn
Tel: 02941/82077
Fax: 02941/925287

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