(openPR) Im amerikanischen Handel ist der Ölpreis gestern am späten Abend kräftig unter die Räder gekommen. Das Barrel leichtes US-Öl wurde um über 3 $ (fast 4 %) billiger und notiert aktuell knapp unter der Marke von 90 $. Das für den Heizölpreis maßgebliche Gasöl fiel vergleichsweise moderat um knapp 2 %. Bemerkenswert ist außerdem, das die Bewegung gestern nicht mit einer gleichzeitigen Aufwertung des Dollar einherging. In den letzten Wochen entwickelten sich Ölpreis und Dollar meist unmittelbar gegenläufig.
Auslöser der Konsolidierung waren neben der Bekanntgabe der Wiedereröffnung wichtiger Bohrplattformen im Golf von Mexiko nach dem Durchzug eines Tropensturms wohl vor allem Verkaufsempfehlungen von Banken. Die wichtige US-Investmentbank Goldman Sachs riet offiziell zu Gewinnmitnahmen und stellte Berichten zufolge auch massiv eigene Longpositionen glatt. Seit Januar hatte Goldman Sachs steigende Ölpreise auf bis zu 100 $ prognostiziert. Dies zeigt neuerlich, wie Spekulationsgetrieben der Ölmarkt momentan ist. Entscheidender Faktor für eine Dynamisierung der Abwärtsbewegung werden die US-Bestandszahlen heute Nachmittag sein (Aufgrund der Zeitumstellung diese Woche schon um 15:30 MEZ). Analysten erwarten im Vorfeld einen geringen Rückgang bei Mitteldestillaten (Heizöl/Diesel) und Benzin. Die Rohölbestände werden kaum verändert geschätzt.
Heizölkunden in Deutschland profitieren heute in Größenordnung von 60 Cent je 100 Liter Heizöl von der gestrigen Börsenbewegung. Der gestrige Mini-Crash hat gezeigt, das eine Trendwende hin zu fallenden Ölpreisen quasi über Nacht möglich ist. Doch auch ein Neuerlicher Angriff der 100-$-Marke ist noch nicht vom Tisch. Spannend wird die Börsenwoche auf jeden Fall. Verbraucher, die nicht sofort Heizöl benötigen sollten einige Tage abwarten und den Markt über das Internet (z.B. bei www.heizoel24.de) beobachten. Angesichts des allgemeinen Preisniveaus scheint das Rückschlagspotential momentan leicht größer als die Gefahr wieder in den Aufwärtshype zu verfallen. Im Bereich von 93 $ je Barrel leichtes US-Öl (WTI Light Sweet Crude) offenbarte sich bereits vor dem gestrigen Preisverfall spürbare Kaufzurückhaltung der Anleger.
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