(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Die Rohölnotierungen treiben zum Wochenauftakt zunächst richtungslos umher. Ein Barrel Nordseeöl (Brent) kostet wie im Frühhandel um 116,50 Dollar, auch amerikanisches Leichtöl (WTI) bleibt mit 99,30 Dollar je Barrel weiter unter jener psychologisch ach so wichtigen Dreistelligkeit, die es innerhalb der vergangenen Tage auch schon einmal geknackt hatte. Insgesamt sind es wohl Rezessionsängste, die eine Fortführung des Anstiegs blockieren. Dabei zählt heute jedoch mehr das Gefühl als die Faktenlage, denn aktuelle Konjunkturdaten sind rar, beeinflussen die Notierungen ausnahmsweise einmal wenig. Vermutet wird jedoch, dass bei Ausbleiben preishemmender News die Kurve wieder nach oben geht. Oil Market Report schreibt: „Grundlegend stützt die Aussicht auf weitere Liquidität von den großen Notenbank (FED, EZB), welche nachhaltig stützend auf die Ölmarkt wirken. Einige Marktbeobachter rechnen vor diesem Hintergrund auch damit, dass sich die Rallye nach der gegenwärtigen ,Verschnaufpause‘ in den nächsten Tagen fortsetzen könnte.“ Ein reales preistreibendes Ereignis hat sich Medienberichten zufolge schon wieder erledigt: Wiederholt wurde die Kirkuk-Ceyhan-Pipeline zwischen Irak und Türkei zum Anschlagsziel, sei aber bereits wieder in Betrieb.
Der Euro schafft es, allerdings nur in der dritten Nachkommastelle, gegenüber dem Dollar noch einmal zuzulegen. Aktueller Gegenwert: 1,316 Dollar. Vor allem die Gemeinschaftswährung ist es, die den Heizölpreis trotz Rohölverteuerung in der Schwebe hält und heute sogar um bundesdurchschnittliche 40 Cent je hundert Liter günstiger macht. In absoluten Zahlen ausgedrückt kostet die Referenzmenge bei 3.000-Liter-Lieferung am Beginn der 38. Kalenderwoche nun 93,73 Euro.
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