(openPR) Dr. Steffen Bukold von EnergyComment veröffentlicht regelmäßig einen Überblick über die aktuelle Situation auf den Ölmarkten. Die gesamte Ölmarktanalyse einschließlich der Schaubilder kann von der Website heruntergeladen werden.
Die Ölpreise waren seit der letzten Ölmarktanalyse vom 21. Dezember auf einer Berg- und Talfahrt. Sie fielen zunächst auf die Jahrestiefs von 37 Dollar bei Brent und 33 Dollar beim OPEC-Korbpreis, um sich in nur wenigen Tagen auf über 50 Dollar zu erholen. Dafür gab es drei Gründe: Zum einen die spekulative Interpretation des Gaza-Krieges sowie des Gaskonfliktes zwischen der Ukraine und Russland. Zum anderen gab es vermehrt Belege dafür, dass die OPEC ihre am 17. Dezember beschlossenen Förderkürzungen tatsächlich realisiert. Schließlich wurden spekulative Positionen wieder abgebaut und es setzten sich wieder fundamental orientierte Argumente durch. Die globale Wirtschaftskrise beherrscht seitdem wieder das Sentiment.
Themen sind:
Auswirkungen des Gaskonflikts auf den Ölmarkt
Der Ölmarkt vom 22. Dez. 2008 bis zum 9. Jan. 2009
Terminpreiskurven
Korrelationen des Ölpreises mit anderen Finanzmärkten
Preisprognosen
Nachfragetrends
Raffinerien/Petrochemie
Schlussbemerkungen:
"Die internationalen Krisen und Kriege konnten den Ölmarkt nur wenige Tage lang beeinflussen. Im Moment dominieren wieder die Fundamentaldaten: Eine weiterhin schrumpfende Ölnachfrage inmitten einer globalen Wirtschaftskrise.
Die OPEC-Staaten kürzen ihre Produktion etwas schneller als Mitte Dezember noch erwartet worden war. Auch die arktischen Temperaturen in Europa und Teilen der USA stabilisieren die Preise aufgrund der erhöhten Heizölnachfrage.
Dennoch deutet noch nichts auf eine Trendwende beim Lageraufbau. Auch das immer steilere Contango der Terminpreise deutet auf einen Angebotsüberhang, insbesondere in den USA. Eine Trendwende bei den Preisen ist also nicht in Sicht, höchstens eine Stabilisierung.
Am 26. Januar beginnt nach dem chinesischen Kalender das Jahr des Bullen. Er wird sich anstrengen müssen, wenn er das Symbol des noch laufenden Jahres, die Maus, an Größe übertreffen will."











