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Technologietransfer an Entwicklungsländer - Frankreich Vorreiter

18.10.200715:57 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Commitment to Development Index: Deutschland im Umweltbereich auf Rang 8

Umwelt Deutschland: Reiche Länder haben einen unverhältnismäßig hohen Verbrauch an knappen Ressourcen, während arme Länder stärker unter dem globalen Klimawandel und der Verschlechterung der ökologischen Bedingungen leiden. Der CDI misst daher die Auswirkungen politischer Maßnahmen auf das globale Klima, den Fischfang und die Biodiversität. Punkte: 6,5 Rang: 8



Mehr zum CDI Deutschland finden Sie auf http://www.umweltdienstleister.de/index.phtml?read=853

Bei einer Studie zur technologischen Unterstützung, die Industrieländer an Entwicklungsländer leisten, belegte Frankreich den ersten Platz.

Der Commitment to Development Index wird jedes Jahr vom US-amerikanischen Forschungsinstitut Center for Global Development (CDG) erstellt. Er bewertet sieben Kriterien: Umwelt, Finanzhilfe, Handel, Investitionen, Migration, Sicherheit und Technologie.

Das CGD weist darauf hin, dass die reichen Länder durch den Transfer von Technologie langfristig einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklungsländer haben können. Ein Beweis dafür sind die Entwicklung der menschlichen Gesundheit und der Lebenserwartung in Lateinamerika und Ostasien. Im Laufe der letzten vierzig Jahre des 20. Jahrhunderts erlebten diese beiden Regionen laut dem CGD die Verbesserungen, für die Europa rund 150 Jahre gebraucht hat.

Der Index belohnt Maßnahmen, die die Schaffung und die Verbreitung von Innovationen unterstützen, die für Entwicklungsländer wertvoll sind. So werden Punkte für Regierungssubventionen für Forschung und Entwicklung ( F&E) vergeben. Die Ausgaben für militärische F&E werden jedoch nur zur Hälfte gezählt. Dafür wird folgende Begründung gegeben: "Einerseits tragen hohe Ausgaben für militärische F&E eher dazu bei, die destruktiven Kapazitäten reicher Länder zu erweitern, also die produktiven Kapazitäten armer Länder zu erhöhen. Andererseits ist militärische Sicherheit wichtig für die Entwicklung und militärische F&E kann auch zu zivilen Weiterentwicklungen führen."

Auch die Politik hinsichtlich geistiger Eigentumsrechte (IPR) wird berücksichtigt. Manche Gesetze können den Transfer von Technologie und Innovationen behindern. "Diese nehmen die Form von Patentgesetzen an, die möglicherweise zu stark die Interessen derjenigen vertreten, die die Innovationen entwickeln, auf Kosten derjenigen, die sie nutzen", so das CGD.

In einigen Ländern ist die Patentierung von Pflanzen- und Tierarten gestattet. In einem solchen Fall könnte ein Unternehmen z.B. eine Getreidesorte entwickeln, die auf tropischen Böden gedeiht. Dieses Unternehmen könnte dann die Technologie patentieren lassen und beschließen, sie nicht an diejenigen zu verkaufen, die sie am meisten benötigen, da diese Menschen nur eine begrenzte Kaufkraft haben.

Im Bereich Technologie erhielt Frankreich die höchste Punktzahl, gefolgt von Kanada und Japan. Die USA verlieren Punkte, da sie gegen Pflichtlizenzen eintreten, und den europäischen Ländern werden Punkte abgezogen, weil sie ein Copyright auf Datenbanken gestatten, die Daten enthalten, die mit öffentlichen Geldern zusammengestellt wurden.

Nach Frankreich ist Finnland der am besten bewertete EU-Mitgliedsstaat, gefolgt von Spanien, Dänemark, Schweden, den Niederlanden und Portugal.

Die Niederlande liegen im Gesamtindex auf Rang 1 aufgrund der hohen Finanzhilfen, ihrer Bemühungen zur Reduzierung der Treibhausgase und ihrer Unterstützung für Investitionen in Entwicklungsländern.

Weitere Informationen sind abrufbar unter:
http://www.cgdev.org/section/initiatives/_active/cdi/_components/technology

© Europäische Gemeinschaften

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