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Die Tibeter in Lhasa brechen unter dem Zustrom chinesischer Migranten zusammen

28.08.200715:01 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Wie das Tibetische Zentrum für Menschenrechte und Demokratie, tchrd.org,am 3. August berichtete, leiden die Tibeter in Lhasa ungeheuer unter dem unablässigen Zustrom chinesischer Migranten, die derzeit in noch nie dagewesener Zahl aus dem chinesischen Kernland in die Stadt strömen.



Schwere Regengüsse in Südasien und speziell in China haben im chinesischen Tiefland verheerende Überschwemmungen verursacht. Die Schäden sind katastrophal, Hunderttausende von Häusern und Siedlungen fielen den Fluten zum Opfer.

Millionen Menschen im chinesischen Kernland verloren nicht nur ihr Obdach, sondern auch jede Chance auf eine bessere Zukunft, weshalb mit der neuen Tibet-Qinghai-Eisenbahn nun zahllose flutgeschädigte Chinesen nach Tibet drängen. Durch diesen ungeheuren Zustrom chinesischer Zuwanderer nach Lhasa erhöht sich der Druck auf die ortsansässigen Tibeter zusätzlich, und sie wissen bald nicht mehr, wie sie von einem Tag zum anderen überleben sollen.

Die chinesischen Migranten sind dafür bekannt, daß sie jede Arbeit annehmen. Seit Anfang Juli 2007 ist der chinesische Bevölkerungsanteil in Lhasa jedoch ins Unermeßliche gestiegen und viele Neuzuwanderer haben keine Arbeit gefunden. Allmählich fangen sie an, ihrer Wut und Frustration wegen des Mangels an Arbeitsplätzen und Berufsaussichten Luft zu machen.

Dieser beispiellose Bevölkerungsdruck durch die chinesischen Zuwanderer stellt die Tibeter in Lhasa vor immense Probleme, die sie sich niemals hätten vorstellen können. Die Preise für Grundnahrungsmittel und tägliche Gebrauchsgegenstände sind in die Höhe geschossen und die Inflationsrate ist enorm. Die Preise für Grundnahrungsmittel wie Fleisch, Butter und Getreide steigen fieberhaft weiter. Die Tibeter sehen diese Entwicklung mit Entsetzen, denn sie wissen nicht mehr, wie sie ihren Lebensunterhalt bestreiten sollen. Seit Anfang Juli treibt das PSB auf Anordnung der Regierung die Bettler auf den Straßen zusammen und schafft sie zurück an ihre Heimatorte. Ihnen wird befohlen, sich nie wieder in Lhasa blicken zu lassen.

Heutzutage streifen Unmassen arbeitsloser chinesischer Migranten und Glückssucher durch die Straßen der Stadt. Ironischerweise kümmern sich die chinesischen Behörden in keiner Weise um die explosionsartig zunehmenden chinesischen Zuwanderer ohne Beschäftigung, während sie die tibetischen Bettler rechtswidrig ins Hinterland verfrachten lassen.

Das TCHRD ist äußerst besorgt über die durch den unablässigen Zustrom chinesischer Wanderarbeiter und Glückssucher nach Tibet verursachte Problematik. Der Lebensunterhalt der Tibeter in Lhasa und Umgebung ist in hohem Maße bedroht. Wir fordern die chinesische Regierung auf, sofort Abhilfe zu schaffen. Die Ignorierung einer derartigen Situation ist eine eklatante Verletzung der Menschenrechte eines einheimischen Volkes und steht in krassem Widerspruch zum Geist der chinesischen Verfassung und zum internationalen Recht.

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