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Verbleib zahlreicher festgenommener Tibeter unbekannt

20.06.200818:12 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Bestätigten Berichten an das Tibetan Solidarity Committee (Tibetisches Solidaritätskomitee), stoptibetcrisis.net, zufolge ist der Verbleib vieler Tibeter, die in den Monaten März und April festgenommen wurden, immer noch unbekannt, obwohl ihre Angehörigen unentwegt nach ihnen forschen. Dazu gehören auch die drei Mönche Pema Tsering, Pema und Samten, die alle aus der Gemeinde Chusang im Bezirk Toelung Dechen (chin. Duilongdeqing), Autonome Region Tibet, stammen und im Kloster Drepung in Lhasa studierten. Sie wurden am 10. März von den chinesischen Sicherheitskräften dort festgenommen. Ihr Aufenthaltsort ist bis auf den heutigen Tag unbekannt, obwohl ihre Familien und Verwandten in beinahe allen Gefängnissen und Haftanstalten in und um Lhasa nach ihnen gesucht haben. Der Mönch Lobsang Wangchuk aus Lhasa und Tashi aus der Präfektur Lhoka (chin. Shannan) sowie dessen Sohn Phuntsok Tsewang wurden zusammen mit weiteren 90 Mönchen Mitte April im Kloster Drepung festgenommen. Seitdem hat niemand mehr von ihnen gehört.



Bei einer vor kurzem durchgeführten Fahndungsoperation der chinesischen Behörden in Lhasa wurde der 20jährige Tibeter Tenzin Chodak (alias Tencho), Sohn von Khedup, wegen seiner angeblichen Teilnahme an den Protesten vom März verhaftet. Die Polizei nahm ihn zu Hause fest. Es heißt, Tencho und weitere festgenommene Tibeter würden demnächst vor Gericht gestellt und verurteilt werden. Tencho, ein gebildeter junger Mann, arbeitete in einer Sozialfürsorge-Einrichtung in Lhasa.

Als die Polizeitruppen am 14. März 2008 in Lhasa wahllos auf die Demonstranten schossen, wurde vor dem Ramoche Tempel eine Frau namens Sonam von einer Kugel am Hals getroffen. Später wurde sie drei Tage lang im Krankenhaus des Instituts für Tibetische Medizin in Lhasa behandelt. Berichten zufolge wurde Sonam zusammen mit ihrer Tochter Choe Lak (der vollständige Name ist leider nicht bekannt), die in China studierte, und vielen anderen Tibetern von den chinesischen Sicherheitskräften zu Vernehmungszwecken aus dem Krankenhaus geholt. Bei den Verhören wurden sie exzessiver Folter unterzogen. Beide, Mutter und Tochter, wurden Ende Mai aus der Haft entlassen und befinden sich seither in einem sehr kritischen Zustand. Durch die Folter sind sie nun körperlich so geschädigt, daß sie arbeitsunfähig geworden sind.

Angesichts der kritischen Situation in Tibet appellieren wir an die Vereinten Nationen und die internationale Gemeinschaft, sich dringend unserer folgenden Forderungen anzunehmen:
1) unverzüglich unabhängige Untersuchungskommissionen nach Tibet zu entsenden;
2) unverzüglich der freien Presse Zugang zu ganz Tibet zu gewähren;
3) unverzüglich dem brutalen Morden in ganz Tibet ein Ende zu setzen;
4) unverzüglich für die sofortige Freilassung aller festgenommenen und verhafteten Tibeter zu sorgen;
5) unverzüglich die medizinische Versorgung der verletzten Tibeter zu ermöglichen;
6) die uneingeschränkte Bewegungsfreiheit der Menschen und ihren Zugang zu lebensnotwendigen Gütern sicherzustellen.

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