openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Tibeter wegen Verdachts auf Verursachung eines Sprengstoffanschlags verhaftet

06.07.200908:53 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Tibeter wegen Verdachts auf Verursachung eines Sprengstoffanschlags verhaftet
Chinesische Militärpolizei in den Städten Tibets (Bild: TCHRD)
Chinesische Militärpolizei in den Städten Tibets (Bild: TCHRD)

(openPR) Zuverlässigen Quellen zufolge wurde der Tibeter Tashi, ein Beamter aus dem Bezirk Bathang in der TAP Kardze, Provinz Sichuan, am 19. Juni auf seinem Nachhauseweg festgenommen, weil die Behörden ihn verdächtigen, hinter einem Sprengstoffattentat vor drei Monaten zu stecken.

Zu dieser Zeit wurde in Kardze an mehreren Orten protestiert. Einigen Jugendlichen, die heimlich Spruchbänder politischen Inhalts aufgehängt hatten, gelang es, sich durch die Flucht der Verhaftung zu entziehen.

Im März dieses Jahres war es in der Gemeinde Phogurshi, Bezirk Bathang, in einem Polizeigebäude zu einer Explosion gekommen. Nun wird Tashi verdächtigt, dafür verantwortlich zu sein. Viele junge Tibeter, die unter dem Verdacht stehen, in der Gemeinde Spruchbänder mit der zweisprachigen Aufschrift „Chinesen geht nach Hause“, „Free Tibet“ und „Lang lebe Seine Heiligkeit der Dalai Lama“ aufgehängt zu haben, konnten sich inzwischen aus der Gegend absetzen.

Der 40jährige Tashi, der Sohn von Urgyen Rigzin und Akyid, war ein Beamter in der Gemeinde Phogurshi, Bezirk Bathang. Seit seiner Festnahme durch die bewaffneten chinesischen Kräfte gibt keine Nachricht über seinen Verbleib, noch darüber, ob er überhaupt noch am Leben ist.

Seit März 2008, als die chinesischen bewaffneten Sicherheitskräfte überall mit tödlicher Gewalt gegen die Tibeter vorgingen, kamen über 220 Tibeter ums Leben, 1.294 wurden verletzt und 290 zu Haftstrafen verurteilt, während 5.600 festgenommen wurden und 1.000 einfach „verschwanden“. Die Aufstockung der Sicherheitskräfte und die Erweiterung ihrer Befugnisse machen den Tibetern das Leben immer unerträglicher. Chinas Menschenrechtsverletzungen werden durch die staatliche Propaganda verschleiert. Ausländische Journalisten haben fast keinen Zutritt zu Tibet, nur ein paar auserwählte kleinere Gruppen dürfen unter großen Einschränkungen Lhasa besuchen.

Siehe auch: „Situation im Bezirk Bathang angespannt, Abt eines Klosters und Mönche in Kardze festgenommen“: http://www.igfm-muenchen.de/tibet/diir/2009/Bathang_KardzeFestnahmen_20.4.html

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 322292
 104

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Tibeter wegen Verdachts auf Verursachung eines Sprengstoffanschlags verhaftet“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von IGFM Muenchen

Bild: Die Chinesen zwingen die tibetischen Nomaden, ihren Premierminister und den Dalai Lama zu kritisierenBild: Die Chinesen zwingen die tibetischen Nomaden, ihren Premierminister und den Dalai Lama zu kritisieren
Die Chinesen zwingen die tibetischen Nomaden, ihren Premierminister und den Dalai Lama zu kritisieren
Wie aus einer tibetischen Quelle im Exil verlautet, forderten die chinesischen Behörden von tibetischen Nomaden in Lithang (Kham), ein Dokument zu unterzeichnen, daß sie sich von ihrem geistlichen Oberhaupt, dem Dalai Lama, sowie dem tibetischen Premierminister im Exil, Lobsang Sangay, lossagen. Der aus Lithang stammende und jetzt in Südindien wohnende Atuk Tseten sagte, die chinesische Polizei habe die Nomaden im Bezirk Lithang in der TAP Kardze, Provinz Sichuan, gezwungen, das Dokument zu unterschreiben und sie bei einer Weigerung mit Sch…
Bild: Ehemaliger Mönch des Klosters Karma in Osttibet erliegt seinen schweren BrandverletzungenBild: Ehemaliger Mönch des Klosters Karma in Osttibet erliegt seinen schweren Brandverletzungen
Ehemaliger Mönch des Klosters Karma in Osttibet erliegt seinen schweren Brandverletzungen
Ein ehemaliger Mönch des Klosters Karma im Bezirk Chamdo, Präfektur Chamdo, TAR, starb am 6. Dezember im Krankenhaus an den Verletzungen, die er davongetragen hatte, als er sich aus Protest gegen die chinesische Herrschaft in Tibet selbst zu verbrennen versuchte. Der 46jährige Tenzin Phuntsok hatte sich am 1. Dezember in der Gemeinde Karma in Chamdo in Brand gesetzt. Chinesische Polizisten löschten das Feuer und lieferten ihn mit schweren Brandwunden in ein Krankenhaus ein. Aus einer Quelle aus Tibet verlautet: „Tenzin Phuntsog, der sich am…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Tausende nahmen an Sopa Rinpoches Bestattung teil, neue ProtesteBild: Tausende nahmen an Sopa Rinpoches Bestattung teil, neue Proteste
Tausende nahmen an Sopa Rinpoches Bestattung teil, neue Proteste
Tausende von Tibetern aus ganz Golog in Osttibet kamen am Sonntag zu der Bestattung von Sopa Rinpoche. Sopa Rinpoche, ein geachteter spiritueller Lehrer Anfang Vierzig, starb auf der Stelle, nachdem er Kerosin getrunken und sich damit übergossen hatte, ehe er sich am 8. Januar in Brand steckte. Wie die in Peking lebende tibetische Schriftstellerin Woeser …
Bild: Die fünf aus Labrang entkommenen Mönche schildern vor den Medien die Repression in TibetBild: Die fünf aus Labrang entkommenen Mönche schildern vor den Medien die Repression in Tibet
Die fünf aus Labrang entkommenen Mönche schildern vor den Medien die Repression in Tibet
Vom 10. März 2008 an griffen die Tibeter in Tibet zum Mittel des friedlichen Protests, um ihrer Empörung und lange angestauten Verbitterung über die verfehlte Tibetpolitik der VR China Ausdruck zu verleihen. Ihre Forderung nach Achtung der Menschenrechte und der Rückkehr Seiner Heiligkeit des Dalai Lama nach Tibet wurde von den chinesischen Behörden …
Bild: Protest gegen Zementfabrik in Labrang: 15 Tibeter durch Polizeischüsse verwundetBild: Protest gegen Zementfabrik in Labrang: 15 Tibeter durch Polizeischüsse verwundet
Protest gegen Zementfabrik in Labrang: 15 Tibeter durch Polizeischüsse verwundet
Als die Tibeter in Labrang in der Provinz Gansu eine Straße instand setzen wollten, die eine chinesische Zementfabrik sich angeeignet hatte, schossen die eiligst herbeigeholten Sicherheitskräfte auf sie. Fünfzehn Tibeter wurden verletzt, einer davon schwer, und vier weitere wurden festgenommen. „Ein Tibeter wurde in die Brust getroffen und schwebt nun …
Bild: China verurteilt elf Tibeter wegen Protestaktionen zu harten StrafenBild: China verurteilt elf Tibeter wegen Protestaktionen zu harten Strafen
China verurteilt elf Tibeter wegen Protestaktionen zu harten Strafen
Über elf Tibeter, die bei den friedlichen Protestmärschen im Januar 2012 in den Bezirken Drango (chin. Luhuo) und Serthar (chin. Seda), TAP Kardze, Provinz Sichuan, mitmachten, wurden nun Haftstrafen zwischen drei und dreizehn Jahren verhängt. Als sie über die harten Strafen berichtete, hieß es bei der offiziellen Nachrichtenagentur Xinhua am 22. März, …
Bild: Drei für die Exilgemeinde wichtige Persönlichkeiten in Nepal festgenommenBild: Drei für die Exilgemeinde wichtige Persönlichkeiten in Nepal festgenommen
Drei für die Exilgemeinde wichtige Persönlichkeiten in Nepal festgenommen
… Frauenverbands von uniformierten nepalesischen Polizeibeamten in ihren Häusern festgenommen. Drakpa Tenzin, Präsident des regionalen Tibetischen Jugendkongresses, bestätigte gegenüber Phayul die Festnahme der drei Tibeter und erklärte, sie befänden sich derzeit in der Haftanstalt von Boudha. Er sagte weiter: "Ich war heute Morgen nicht zu Hause. Meine …
Bild: China verurteilt wegen der März-Unruhen 14 Tibeter zu langen HaftstrafenBild: China verurteilt wegen der März-Unruhen 14 Tibeter zu langen Haftstrafen
China verurteilt wegen der März-Unruhen 14 Tibeter zu langen Haftstrafen
… chinesischen Strafgesetzes“. Bereits früher in diesem Monat hatte das Volksgericht in der Präfektur Chamdo acht tibetische Mönche aus dem Kloster Tongxia wegen eines angeblichen Sprengstoffanschlags auf ein Regierungsgebäude in der Gemeinde Gyanbe, Präfektur Chamdo, während der März-Unruhen verurteilt. Das TCHRD ist schockiert und entsetzt über die sehr harten …
Tibeter protestieren vor chinesischer Botschaft in Berlin
Tibeter protestieren vor chinesischer Botschaft in Berlin
Am heutigen Samstag haben rund 100 Tibeter und Tibet-Unterstützer vor der chinesischen Botschaft in Berlin friedlich gegen die gewaltsame Niederschlagung des Aufstandes in Tibet protestiert und die Freilassung aller festgenommenen Tibeter sowie ein Ende der Gewalt gefordert. Die Organisatoren, die Tibet Initiative Deutschland, der Verein der Tibeter …
Abrechnungsumstellung durch Vermieter
Abrechnungsumstellung durch Vermieter
… sind die Betriebskosten vorbehaltlich anderweitiger Vorschriften nach dem Anteil der Wohnfläche umzulegen. Betriebskosten, die von einem erfassten Verbrauch oder einer erfassten Verursachung durch die Mieter abhängen, sind nach einem Maßstab umzulegen, der dem unterschiedlichen Verbrauch oder der unterschiedlichen Verursachung Rechnung trägt. Haben die …
Bild: Dritte Selbstverbrennung innerhalb von drei Tagen: Ein angesehener Mönch starb in GologBild: Dritte Selbstverbrennung innerhalb von drei Tagen: Ein angesehener Mönch starb in Golog
Dritte Selbstverbrennung innerhalb von drei Tagen: Ein angesehener Mönch starb in Golog
Drei weitere Tibeter, Tsultrim, Tenyi und Norbu Damdul, erlagen ihren Brandverletzungen Sonam Wangyal, alias Sopa, ein reinkarnierter Lama und angesehener 42jähriger Mönch, zündete sich am Sonntag, dem 8 Januar, vor der Polizeistation der Stadt Darlag (TAP Golog, Provinz Qinghai) selbst an, nachdem er mehrfach Freiheit für Tibet gefordert und dem Dalai …
Bild: In Osttibet 13 Tibeter verurteilt, strenge Einschränkungen für die BevölkerungBild: In Osttibet 13 Tibeter verurteilt, strenge Einschränkungen für die Bevölkerung
In Osttibet 13 Tibeter verurteilt, strenge Einschränkungen für die Bevölkerung
… Ping persönlich, um die Maßnahmen zur Wahrung der Stabilität zu überprüfen. Er sagte, daß „es absolut notwendig sei, gegen separatistische Aktivitäten hart vorzugehen. Jegliche Verursachung von Schaden und jede Beeinträchtigung der normalen sozialen Ordnung sind schwer zu bestrafen“. „Ein jeder, der es wagt, die Stabilität zu untergraben, kann keine …
Sie lesen gerade: Tibeter wegen Verdachts auf Verursachung eines Sprengstoffanschlags verhaftet