(openPR) Stuttgart. Der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Baden-Württemberg, Leif Schubert (20, Karlsruhe), äußert sich zum Vorstoß des baden-württembergischen Ministerpräsidenten, Günther Oettinger, ein bundeseinheitliches Zentralabitur zu schaffen:
"Ein Zentralabitur bringt keine nennenswerten Vorteile, ist aber eine klare Schwächung des Föderalismus. Es gelten längst bundesweit einheitliche Prüfungsanforderungen, für eine weitere Vereinheitlichung gibt es schlicht keinen Bedarf. Wenn sich Herr Oettinger nun trotzdem bei seiner ehemaligen Konkurrentin Frau Schavan mit diesem Vorschlag anbiedert, dann vielleicht um von seinem ungeliebten Kultusminister Rau abzulenken. Dessen untergegangenes Lieblingsprojekt Französischzwang hätte das Land zweigeteilt - gegen den Willen der Bevölkerung und gegen jeden Sachverstand. Es scheint, dass in der CDU das Feingefühl für Bildungsthemen fehlt. Solche grobmotorischen Ablenkungsmanöver wie der Vorstoß zum Zentralabitur belegen dies deutlich."






