(openPR) Bei einer Befragung der Leipziger Mittelschulen durch B.O.S.S. Mitteldeutschland hatten viele der befragten Lehrkräfte Verbesserungsmöglichkeiten in der Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur aufgezeigt. Nach einem Gespräch mit dem Netzwerkmanagement B.O.S.S., bei dem die Ergebnisse übergeben wurden, wird die Leipziger Agentur für Arbeit nun gemeinsam mit den Schulen Verbesserungen anstreben: Eine Steigerung der Qualität liege schließlich im gemeinsamen Interesse.
Die Arbeitsagentur und B.O.S.S. Mitteldeutschland blicken gemeinsam und optimistisch nach vorne. Das ist das Ergebnis der Gespräche zwischen dem Netzwerkmanagement und der Agentur, nachdem zahlreiche Mittelschulen in einer B.O.S.S.-Studie die Zusammenarbeit mit ihren Berufsberatern vor Ort kritisiert hatten. Vor allem in diesem Bereich – der Beratung und Orientierung in den Schulen – sieht die Agentur für Arbeit Möglichkeiten, die Effizienz deutlich zu steigern. Das bestätigte Marita Welzel in einem Gespräch mit Mitarbeitern des Netzwerkmanagements B.O.S.S.: "Die Berufsberater wurden angehalten, bei bevorstehenden Kontakten mit den Schulen, die Hinweise aufzunehmen und die konkreten Probleme zu erfassen." Das werde dazu führen, zu Beginn des neuen Schuljahres Verbesserungen durchführen zu können: "Wir sind sehr interessiert an einer effektiven Berufsorientierung und greifen dienliche Hinweise dazu gerne auf."
Damit stoßen B.O.S.S. und die Agentur ins selbe Horn – die Qualität der Berufsorientierung soll weiter steigen und einen Standortvorteil für Mitteldeutschland ergeben. Dieses Ziel verfolge B.O.S.S. seit seiner Gründung, so Projektleiterin Nancy Taubert: "Unsere Aufgabe ist es, Defizite in der Berufsorientierung zu erkennen und zu begleichen. Das ist nicht immer konfliktfrei, aber immer ungemein wichtig. Mit der Agentur haben wir einen Kooperationspartner, der sich der gleichen Aufgabe verpflichtet fühlt und der konstruktive Kritik durchaus anerkennt und umsetzt." In der Presse seien "Äpfel mit Birnen" verglichen worden, so Taubert: "Unsere Befragung von Lehrern in der Stadt Leipzig ist überhaupt nicht vergleichbar mit einer bundesweiten Studie, bei der Schüler über die Beratung in der Agentur befragt wurden." Dies hatte streckenweise zu Unmut bei den Partnern geführt, die eigentlich dasselbe Ziel anstreben.












