(openPR) Die Mitarbeiter des Berufsinformationszentrums der Leipziger Arbeitsagentur besuchten die Büros mehrerer Übersetzer und Dolmetscher. Ziel der Aktion war, Hintergrundwissen zu vermitteln, um die Schulabgänger und Berufsanfänger demnächst noch fundierter beraten zu können. Ute Kühn, die Referentin für Weiterbildung, stellte im ersten Schritt den Berufsstand vor. Bei den Vor-Ort-Kontakten erlebten die Berufsberater, wie ein freiberuflicher Übersetzer arbeitet, welche Hard- und Software eingesetzt wird und wie der Arbeitsalltag aussieht.
Die Gremien der EU suchen derzeit intensiv nach neuen, qualifizierten Dolmetschern, speziell in den stärker verbreiteten Sprachen wie Deutsch, Englisch und Französisch. Die Zugangshürden sind allerdings auch recht hoch. Sprachliches Talent allein reicht nicht aus. Der Beruf erfordert neben einem Hochschulabschluss eine natürliche Neugier und die Fähigkeit, sich effizient in ständig neue Fachgebiete einzuarbeiten. Die Umsätze der Branche wachsen zur Zeit um etwa 10 Prozent pro Jahr. Daher werden die Leistungen der Dolmetscher und Übersetzer vor dem Hintergrund von Globalisierung und europäischer Zusammenarbeit weiter gefragt sein.











