(openPR) Nur noch etwa eine Woche, dann wird in der Türkei ein neues Parlament gewählt. Was die türkischen Bürger, den Handel, die Industrie sowie nicht zuletzt die Europäische Union danach erwartet, ist nach wie vor unsicher. Es gibt zwar einige Prognosen zur Parlamentswahl, die am 22.07.2007 stattfindet, aber die sind nicht sehr aussagekräftig.
WAHLPROGNOSEN RELATIV UNGENAU
Fasst man die Ergebnisse der verschiedenen aktuellen Umfragen zusammen, wird mit folgendem Wahlergebnis zu rechnen sein: AKP: 34 bis 39%, CHP: 18 bis 25%, MHP: 10 bis 15%. Ca. 35 bis 50 Sitze sollen außerdem auf Unabhängige entfallen. Doch daraus kann man nur wenig ableiten über die Zusammensetzung des zukünftigen Parlamentes. Zum einen ist die Spannbreite der Werte, die von den verschiedenen Parteien voraussichtlich erreicht werden kann, im Vergleich zu anderen Wahlprognosen vergleichsweise groß.
PROZENTVERTEILUNG SAGT WENIG ÜBER PARLAMENTSBESETZUNG
Zum anderen besagt das Wahlergebnis - ausgedrückt in Prozent - nicht allzu viel über die zukünftige Besetzung des Parlamentes. Grund hierfür ist das Mehrheitswahlrecht, bei dem jeweils der Kandidat in einem Wahlkreis gewählt wird, der auf sich die meisten Stimmen vereinigen konnte.
Hinzu kommt, dass nach wie vor die zehnprozentige Sperrklausel Gültigkeit hat und dadurch Parteien möglicherweise wieder aus dem Parlament ferngehalten werden, selbst wenn sie 9,x Prozent der Wählerstimmen in der Türkei erreicht haben.
Zu bedenken ist auch, dass die türkischen Parlamentswahlen oft für Überraschungen gut sind. Das hat uns gerade die Wahl im Jahre 2002 deutlich vor Augen geführt. Ein weiterer Faktor ist diesmal, dass die Wahl in die Urlaubszeit fällt, und damit möglicherweise besserverdienende Bevölkerungsschichten verreist sind und deshalb nicht ihr Wahllokal aufsuchen können. Trotz der in der Türkei bestehenden Wahlpflicht werden deshalb größere Teile der Bevölkerung nicht wählen gehen (können).
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