(openPR) Laut Einschätzungen der internationalen Arbeitsorganisation (ILO), einer Sonderorganisation der Vereinten Nationen, ist weltweit jedes achte Kind den schlimmsten Formen der Kinderarbeit unterworfen. „Gesundheit und Entwicklung dieser Kinder werden durch Kriegseinsätze, Prostitution, Versklavung und Kinderarbeit im Bergbau geschädigt“, so Tabea O'Brien aus dem Juso-Vorstand. „Um auf die Folgen und Ursachen von Kinderarbeit aufmerksam zu machen, ist der 12. Juni seit sechs Jahren internationaler Tag gegen Kinderarbeit“, führt O'Brien fort und weist darauf hin, dass sich „Medien und Politik hierbei vor allem auf die gravierendsten Formen von Kinderarbeit aufmerksam machen.“
„Natürlich muss Politik aktiv gegen beispielsweise Versklavung und Prostitution von Kindern angehen, jedoch spielt eine Vielzahl von weiteren Aspekten eine sehr große Rolle“, ergänzt Hülya Dagli vom SPD-Nachwuchs. „Erstens müssen Medien und Politik auf Grund sozioökonomischer Rahmenbedingungen eines jeden Landes differenzieren. Es gibt unterschiedlichste Formen von Kinderarbeit, angefangen in privaten Haushalten. Zum anderen muss der Fokus auf der Realisierung von Kinderrechten liegen, international und national. Um die wirtschaftliche Ausbeutung von Kindern zu bekämpfen, muss vor allem jedoch Armut nachhaltig bekämpft und Kindern der Zugang zu Bildungseinrichtungen ermöglicht werden. Auch wird es höchste Zeit die Betroffenen in alle Maßnahmen einzubeziehen. Ohne diese Aspekte zu berücksichtigen wird man den Kampf gegen Kinderarmut nicht gewinnen“, schließt Hülya Dagli ab.
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