(openPR) Die Jusos Gelsenkirchen missbilligen die Entscheidung der schwarz-gelben Landesregierung, die Fernseh- und Rundfunkgebühren für sozial Schwache nicht zu mindern.
"Fernsehen und Radio sind die meistgenutzten Informationsquellen in unserer Gesellschaft", so Alexander Zureck aus dem Juso-Vorstand. "Hohe Gebühren als Zugangshindernis zu diesen Informationsquellen schließen unzählige Menschen von der Anteilnahme an politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen außerhalb des persönlichen Lebensumfelds aus. Das somit indirekte Vorenthalten derartiger Informationen kann über zu hohe Gebührenlast durchaus Sach- und Personenschäden zur Folge haben, die bei Vorhandensein des Zugangs vermeidbar gewesen wären", erklärt Alexander Zureck.
"Das Ziel einer verantwortungsvollen, sozial gerechten Gesellschaftspolitik muss es deshalb sein, den Zugang zu Informationsmedien nicht zum Luxusgut zu machen, sondern allen Mitgliedern der Gesellschaft eine möglichst gleichberechtigte Nutzung zu ermöglichen", führt der Juso-Vorsitzende Sebastian Kolkau weiter aus. "Hierbei muss die Belastung, die dem Einzelnen aus der Gebührenpflicht erwächst, in jedem Fall seinem Einkommen angemessen sein", schließt Sebastian Kolkau ab.
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