(openPR) Lüneburg, 02.05.2007 - Die Einflussfaktoren kommen und gehen. Die Marktlage bleibt bestehen. So etwa lassen sich die letzten sieben Tage am Ölmarkt zusammenfassen. Anders ausgedrückt, es gibt nichts nennenswert Neues. Den stärksten Impuls üben die maroden US-Raffinerien aus. Sie treiben die Benzinpreise in die Höhe. Die Heizölpreise halten wacker dagegen. Sie neigen sich seitwärts. Der Dollar geht auf Gegenbewegung zum Abwärtstrend, trotz enttäuschender Wirtschaftsdaten aus den USA. Inflationsängste werden wieder gereizt.
Für kurze Aufregung sorgte die Meldung aus Saudi Arabien, dass eine Serie von Terroranschlägen auf Ölanlagen vereitelt wurde. Die Preise wurden nicht aus der Bahn geworfen. Gleichwohl trägt die latente Terrorgefahr zur Grundstimmung an den Märkten bei. Gleiches gilt für die Ereignisse in Nigeria, im Irak und für den Atomstreit mit dem Iran. In Nigeria sei es wegen der Unregelmäßigkeiten bei den Parlamentswahlen zu ersten Unruhen gekommen. Ein Ölfeld soll bereits außer Betrieb genommen worden sein. Der Irak bleibt Bürgerkriegsland mit steigendem Gewaltausbruch. Um den Iran ist es in der letzten Woche stiller geworden. Man verhandelt mit der EU zum Atomkonflikt. Solange es keine direkten Gespräche mit den USA gibt, dürfte der Streit nicht beizulegen sein. Condoleezza Rice sei zu Verhandlungen bereit. Der Iran lehne diese ab. Alle genannten Einflüsse bilden den bullischen Humus des Ölmarkts.
Für spürbaren Preisauftrieb sorgen die US-Raffinerien. Sie sind dermaßen heruntergekommen, dass kaum ein Tag ohne eine Ausfallmeldung vergeht. Die USA lassen sich immer stärker aus dem Ausland versorgen. Das funktioniert gut. Es hinterlässt allerdings lästige Spuren an den Preistafeln der Tankstellen. Die Benzinpreise bewegen sich von einem Rekordhoch zum nächsten. Die Diskrepanz zu den Heizölpreisen wird immer größer. Letztere profitieren vom ausgefallenen Winter und dem nicht vorhandenen Bedarf. Das dürfte auf Dauer nicht so bleiben. Es besteht die Gefahr, dass die Heizölpreise plötzlich den Benzinpreisen folgen.
Insgesamt befinden sich die Verbraucherpreise als Summe der Heizöl- und Benzinpreise in einem klaren Aufwärtstrend. Dieser wird aktuell eindeutig vom Benzin dominiert. Man muss damit rechnen, dass weitere Rekorde folgen werden. Dem Heizölchart allein sieht man die Klarheit des Trends nicht an. Er gibt eher eine Seitwärtsrichtung wieder. Die gemeinsame Preislinie von Benzin und Heizöl zeigt aber deutlich, dass der Auftrieb noch stärker ist als vor einem Jahr.
Für und wider den Trend sprechen die Wirtschaftsentwicklung der Welt und der USA. Während der weltweite Expansionskurs anhält rutschen die USA immer näher an eine Rezession. Das wird an der Dollarentwicklung sichtbar. Es könnte im Jahresverlauf auf den Ölpreis überspringen. Das setzt allerdings voraus, dass folgenschwere Naturkatastrophen in den USA ausbleiben.
Der weltweite Run auf alternative Energieträger weckt die Hoffnung, dass der Ölpreisanstieg inne hält. Diese Hoffnung ist unrealistisch. Es gibt bereits einen Nachfragewettbewerb um Pflanzenöle. Brasilien, der Biokraftstoff-Weltmeister, wird im nächsten Jahr Palmöl importieren, um eine zweiprozentige Beimischung zum Diesel realisieren zu können. Neben der Enttäuschung über die Preisentwicklung könnte es einen weiteren Wermutstropfen bei der Verwendung von Bioöl geben. Ein Atmosphärenforscher der Stanford-Universität in den USA hat eine erhöhte Ozonbildung durch den Einsatz von Biokraftstoffen ausgerechnet. Die Emissionen von Formaldehyd und Acetaldehyd liegen höher als bei der Verbrennung von Mineralölen. Gegen zu hohe Ölkosten und eine Vergiftung der Atmosphäre gibt es eine sicher funktionierende Methode, die Senkung des Verbrauchs. In der Einsparung liegt ein gewaltiges Potential, das es zu heben gilt. Die Bereiche Raumwärme und Verkehr machen in Deutschland über 50 Prozent der Endenergienutzung aus. Hier sind Einsparungen von 50 Prozent technisch realisierbar. Solange diese Reserve nicht gehoben ist, lohnt es sich kaum, auf Alternativen umzuschwenken.
Heute Morgen steht der Gasölpreis bei 592,50 $ pro Tonne. Nach der gestrigen Preisbewegung deutet das auf eine seitwärts gerichtete Entwicklung hin.
Unsere Heizölpreise steigen. Aktuell macht sich hier der kurzfristig anziehende Dollar bemerkbar. Die Währung wird mittelfristig aber kaum bullisch einfließen. Wir sehen den Ölpreis am Weltmarkt eher als treibend an. Die Preiserwartung für die kommenden Monate liegt zwischen neutral und anziehend. Wenn die Binnennachfrage zurückkehrt, werden die Margen wieder steigen. Das wird zusätzlichen Preisauftrieb ausüben.
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Strategisches Ziel des Unternehmens ist die Digitalisierung des Heizölmarktes mit dem Ziel der Preisreduzierung, Effizienzsteigerung und Vermeidung von Verschwendung.
Das Kerngeschäft, die Vermarktung von Heizöl über die Internetplattform www.esyoil.com, wird ergänzt durch die Entwicklung und den Vertrieb von Tankmess-Systemen für gewerbliche und private Nutzer.
Mit der Handelsplattform esyoil.com ist das Unternehmen Marktführer für den Heizölhandel im Internet. Dort bekommen Verbraucher laufend börsennahe Preisinformationen für Heizöl und die Möglichkeit, zu diesen Preisen Heizöl zu bestellen. Damit schafft esyoil Transparenz im Heizölmarkt. Die Preisberechnung basiert auf einer einzigartigen Technik und beinhaltet alle relevanten Parameter zur Preisbildung. Die Preise werden mindestens drei Mal täglich aktualisiert.
Mit seinen regionalen Handelspartnern verhandelt esyoil feste, kundenfreundliche Margen. Diese werden unabhängig von spontanen Marktturbulenzen auf die aktuellen Börsennotierungen aufgeschlagen und ergeben so einen fairen Heizölpreis für den Verbraucher. So kann der Verbraucher durch die regelmäßige Beobachtung der Heizölpreise und eine langfristige Versorgungsplanung seine Heizölkosten deutlich senken.
Weitere Einsparmöglichkeiten bietet esyoil mit seinen Tankmess-Systemen. Für Kommunen oder z. B. Unternehmen der Wohnungswirtschaft, die mehrere Tanks bewirtschaften, hat das Unternehmen einen elektronischen Peilstab mit Fernüberwachung entwickelt. Dieser misst kontinuierlich den Ölstand in den Tanks und übermittelt die Ergebnisse an www.teletanks.com, eine weitere Website der esyoil GmbH. Über einen individuellen Zugangscode können die Nutzer die jeweiligen Füllstände dort laufend einsehen.








