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Phoenix-Anleger stimmen Insolvenzplan zu

(openPR) Die Phoenix-Geschädigten haben am 19. April 2007 in Frankfurt dem Plan des Insolvenzverwalters Frank Schmitt nahezu einstimmig zugestimmt. Der Insolvenzplan sieht vor, dass die Anleger rund 30 % ihrer Einlagesumme zurückerhalten. Eine zeitnahe Auszahlung ist dennoch nicht zu erwarten.

Die Phoenix Kapitaldienst GmbH vertrieb seit 1992 den „Phoenix Managed Account“, eine fondsähnliche Anlagekonstruktion, die mit Optionen handelte und hohe Renditen versprach. 30.000 Anleger, vom Privatanleger bis zum skandinavischen Großunternehmen, nahmen das Angebot der Phoenix an und zahlten rund 600 Mio. € auf die Konten der GmbH ein. Jedoch produzierte Phoenix Verluste. Um diese zu verheimlichen, wurden Scheingeschäfte getätigt und Konten mit Scheingewinnen erfunden. Noch Ende 2004 wurde auf einem fiktiven Konto ein Betrag von 810 Mio. € ausgewiesen. Zwar wurden Renditen an Alt-Anleger ausgezahlt, diese waren aber durch Einlagen neu eintretender Anleger finanziert worden. Dieses Schneeballsystem flog dann im März 2005 auf, nachdem die Geschäftsführung aufgrund eines Todesfalles gewechselt hatte. Mittlerweile wurden die ersten Verantwortlichen wegen Betrugs und Untreue zu Haftstrafen verurteilt

Der Insolvenzverwalter konnte noch 230 Mio. € sicherstellen. Sein Insolvenzplan sieht vor, dass 200 Mio. € an die Anleger ausgeschüttet werden. Dabei sollen Anlegern geleistete Nettoeinzahlungen inklusive ihrer Vermittlungsprovisionen angerechnet werden. Jedoch bleiben die Scheingewinne bei der Forderung der Anleger unberücksichtigt. Zusätzlich sollen rund 2000 Anleger Ausschüttungen zurückzahlen, die sie in den letzten vier Jahren erhalten haben, wenn diese insgesamt das eingebrachte Kapital überstiegen.

Dem Plan wurde von mehr als 90 % der anwesenden Anleger angenommen. Die in Aussicht gestellte schnelle Auszahlung wird aber dennoch nicht wie erhofft im Sommer dieses Jahres stattfinden können, da eine Anlegerin Beschwerde gegen den Insolvenzplan eingelegte, was zu weiteren Verzögerungen führt.

Daneben hoffen die Anleger auf Zahlungen der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW). Zwar gilt die Institution als chronisch unterfinanziert. Die Finanzierung der Ansprüche der Anleger sei jedoch durch einen Rahmenkredit gesichert, so ein Vertreter bei der Versammlung in Frankfurt.

Diana Römhild
- Rechtsanwältin-

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