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Klaus Tschira Stiftung ist „Wissenschaftsstiftung des Jahres“

02.03.202612:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Klaus Tschira Stiftung ist „Wissenschaftsstiftung des Jahres“

(openPR) Heidelberg, 2. März 2026. Die „Klaus Tschira Stiftung“ ist diesjährige Trägerin des Preises „Wissenschaftsstiftung des Jahres“, den die vom Deutschen Hochschulverband gegründete Deutsche Universitätsstiftung (DUS) und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gemeinsam ausgelobt haben. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung wird im Rahmen der „Gala der Deutschen Wissenschaft“ am 23. März 2026 in Berlin vergeben.

Die in Heidelberg ansässige Stiftung, so heißt es in der Mitteilung zur Preisvergabe, zähle zu den bedeutendsten privaten Stiftungen Deutschlands. Sie wurde 1995 vom Physiker und SAP-Mitbegründer Klaus Tschira ins Leben gerufen und bis zu seinem Tod 2015 geleitet. Der Stiftungszweck besteht insbesondere in der Förderung von Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften. Mit ihrer Arbeit will die Stiftung Begeisterung für diese Fächer wecken und Forschungsergebnisse für die Gesellschaft verständlich machen. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die drei Schwerpunkte Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation und erfolgt entlang der gesamten Bildungskette von den Kindergärten über die Schulen bis hin zu den Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Eigene Programme und zielgerichtete Ausschreibungen

Zum Portfolio gehören eigene Programme wie der „KlarText-Preis“ oder der „Klaus Tschira Boost Fund“ für junge Forschende und ein starker Verbund an Organisationen. Dazu zählen im Wissenschaftsbereich zum Beispiel das Heidelberg Institute for Geoinformation Technology, das Heidelberger Institut für Theoretische Studien, die Heidelberg Laureate Forum Foundation oder das Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation. Darüber hinaus vergibt die Stiftung Förderungen aufgrund zielgerichteter Ausschreibungen, wie zum Beispiel zur digitalen Bildung, Grundlagenforschung, und interdisziplinären wissenschaftlichen Kollaborationen.
Seit März 2025 nutzt die Stiftung ein neu ausgerichtetes, wirkungsorientiertes Fördermodell. Durch strukturierte Förderlinien, interdisziplinäre Netzwerktreffen („Sandpits“) und ein digitales Antragsverfahren sollen Mittel noch gezielter und transparenter eingesetzt werden, um aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu adressieren. Im Rahmen der Neuaufstellung des Fördermanagements wurde außerdem der sogenannte MEL Zyklus, ein wirkungsbasierter Philantropieansatz, weiter ausgebaut: Für jede Förderlinie definiert die Stiftung ein konkretes Ziel, setzt messbare Indikatoren und prüft in regelmäßigen, strukturierten Zyklen, ob die geförderten Projekte zu diesem Ziel beitragen. Dieser datengetriebene Ansatz liefert eine nachvollziehbare Evidenz für den Erfolg der Fördermaßnahmen.

Vermitteln zwischen Welten

„Die Klaus Tschira Stiftung vereint Forschende unterschiedlichster Disziplinen und vermittelt zwischen Welten. In Zeiten, in denen in Teilen der Gesellschaft die Skepsis gegenüber der Wissenschaft wächst, wirbt sie um Verständnis und entfacht oftmals auch Begeisterung für die faktenorientierte und evidenzbasierte Suche nach Erkenntnis. Durch Dialog gelingt es der Stiftung immer wieder, Verbindungen zwischen MINT-Fächern und der Gesellschaft zu schaffen. Dank ihres breiten Förderportfolios können neue Wissensschätze gehoben und nutzbar gemacht werden. Auch für die Grundlagenforschung schlägt das Herz der Stiftung, weil sie seit ihrer Gründung durch Klaus Tschira von der Überzeugung getragen wird, dass auch nachhaltige und bereichernde Innovationen Freiräume benötigen, in denen Wis-senschaftlerinnen und Wissenschaftler ungestört und ohne Verwertungsdruck denken sollen“, heißt es in der Auszeichnungsbegründung der DUS und des Stifterverbandes.
Und weiter: „Die Klaus Tschira Stiftung beschreitet mit ihrem die Wirkung in den Blick nehmendem Fördermanagement neue und innovative Wege. Sie hilft bei der Entfaltung von Potentialen, schlägt Brücken und gestaltet Zukunft verantwortungsvoll mit. Mit ihrem breit gefächerten Engagement setzt sie daher Maßstäbe, an denen sich andere Stiftungen, Stifterinnen und Stifter orientieren können.“

Über die Auszeichnung

Die Auszeichnung „Wissenschaftsstiftung des Jahres“ wird zum dreizehnten Mal vergeben. Zu den bisherigen Preisträgern zählen die „Christiane Nüsslein-Volhard-Stiftung“ (2025) „B. Braun-Stiftung“ (2024), die „Karl Schlecht Stiftung“ (2023), die „Daniel Barenboim Stiftung“ (2022), die „Einstein Stiftung“ (2021), die „Friede Springer Stiftung“ (2020), die „José Carreras Leukämie-Stiftung“ (2019), die „ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius“ (2018), die „Gerda Henkel Stiftung“ (2017), die „Care-for-Rare Foundation“ (2016), die „Carl-Zeiss-Stiftung“ (2015) und die „Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse" (2014).

Mit der Auszeichnung „Wissenschaftsstiftung des Jahres“ wollen die DUS und der Stifterverband die öffentliche Aufmerksamkeit auf Wissenschaftsstiftungen lenken. Die öffentliche Würdigung und Hervorhebung einer Wissenschaftsstiftung soll als „Best Practice“-Beispiel dienen, motivierend auf potenzielle Stifter, Förderer, Zustifter, Erblasser und Sponsoren wirken und zur Nachahmung und Gründung von Stiftungen anregen.

Kontakt:
Anja Heinzelmann (Leitung Kommunikation)
Tel.: 06221-533 118
E-Mail: E-Mail

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