(openPR) Für die 12.Kalenderwoche 2007 kann folgende konkrete Bewertung für die einzelnen Bereiche vorgenommen werden:
1.Auf Basis aktueller Preisermittlungen des Heizölportals www.brennstoffhandel.de ist der Heizölpreis für eine 3.000 Liter-Partiegröße für Heizöl der Sorte "Standardqualität“ in der 12. Kalenderwoche 2007 gegenüber der Vorwoche um 0,06 €/100 Liter (+0,1%) auf 54,65 €/100 Liter gestiegen.
Hauptursache für den Anstieg der Heizölpreise in dieser Woche war:
1. Anstieg des Rohölpreises auf Dollarbasis um 4,8%.
Damit lag der aktuelle Heizölpreis für Heizöl der Sorte „Standardqualität“ in dieser Woche um 10,98 €/100 Liter unter dem Höchststand in 2006, der in der 28.Kalenderwoche 2006 mit 65,63 €/100 Liter erreicht wurde.
2. Der Rohölpreis für die Nordseesorte Brent stieg gegenüber der Vorwoche um 2,88 USD/Barrel (+4,8%) auf 63,18 USD/Barrel.
Am Ende dieser Woche schloss der Rohölpreis über der Marke von 63,00 USD/Barrel. Folgende Fakten bewegten diese Woche die Rohölmärkte:
1. Im Zusammenhang mit der politischen Krise zwischen Großbritannien und dem Iran wächst die Angst im Markt, dass es bei einer Zuspitzung des politischen Konfliktes zu Produktionseinschränkungen beim Rohöl aus dem Iran kommen könnte.
2. Die OPEC hält weiter an ihrer beschlossenen Förderkürzung vom 4.Quartal 2006 in Höhe von insgesamt 1,7 Mio. Barrel/Tag fest. Momentan liegt die realisierte Förderkürzung bei 1,2 Mio. Barrel/Tag, die Zielstellung soll aber kurzfristig erreicht werden.
Damit lag der aktuelle Rohölpreis der Sorte Brent in dieser Woche mit 14,09 USD/Barrel unter dem Höchststand vom Jahr 2006, der in der 27.KW 2006 mit 77,27 USD/Barrel erreicht wurde.
3. Das Wechselkursverhältnis Euro zu US-Dollar fiel gegenüber der Vorwoche um 0,0033 €/USD (-0,2%) auf 1,3281 €/USD.
Der Euro schloss zum Wochenausklang unter der Marke von 1,33. Dabei bewegten folgende Themen diese Woche die Finanzmärkte:
1. Das Thema „Immobilienmarkt“ hat sich auf Basis der Immobilienmarktdaten vom Monat Februar 2007 in den USA leicht entspannt. So stiegen die Hausverkäufe im Monat Februar 2007 um 3,9% gegenüber dem Vormonat, die Prognose lag bei -2%, so dass der Dollar vor dem Wochenende wieder gegenüber dem Euro Boden gut machen konnte.
2. Auf ihrer Sitzung am 21.03.2007 hat die Fed wie erwartet den Leitzins unverändert bei 5,25% belassen. Im Ergebnis der Bewertung der konjunkturellen Lage der US-Wirtschaft und der Inflation kann davon ausgegangen werden, dass die Wahrscheinlichkeit gestiegen ist, dass im 3.Quartal 2007 eine Zinssenkung vorgenommen werden könnte. Damit stehen mittelfristig die Chancen für den Euro gegenüber dem Dollar weiter bullisch.
Damit lag das aktuelle Wechselkursverhältnis Euro zu US-Dollar in dieser Woche um 0,0045 €/USD unter dem Höchststand in 2006, das in der 48.Kalenderwoche 2006 mit 1,3326 €/USD erreicht wurde.
4. Die US-Rohöllagerbestände sind gegenüber der Vorwoche um 4,0 Mio. Barrel (+1,2%) auf 329,3 Mio. Barrel gestiegen.
Die Analysten hatten eine Bestandserhöhung um 1,4 Mio. Barrel prognostiziert.
Die US-Vorräte an Rohöl lagen damit in dieser Woche um 17,8 Mio. Barrel unter dem Höchststand in 2006, der in der 24.Kalenderwoche mit 347,1 Mio. Barrel erreicht wurde.
5. Die US-Bestände an Mitteldestillaten (Heizöl und DK) fielen gegenüber der Vorwoche um 1,7 Mio. Barrel (-1,4%) auf 118,7 Mio. Barrel.
Die Analysten hatten eine Bestandsreduzierung um 1,1 Mio. Barrel prognostiziert.
Damit lagen die aktuellen US-Vorräte an Mitteldestillaten in dieser Woche um 32,8 Mio. Barrel unter dem Höchststand in 2006, der in der 35.Kalenderwoche mit 151,5 Mio. Barrel erreicht wurde.
Markteinschätzung für die Entwicklung der Heizölpreise der Sorte „Standardqualität“ zu Beginn der 13. Kalenderwoche 2007:
Auf Grundlage der aktuellen Entwicklung in der 12.Kalenderwoche 2007 gehen wir für den Beginn der neuen Woche von steigenden Heizölpreisen aus.
Weitere interessante und aktuelle Informationen finden Sie unter www.brennstoffhandel.de













