(openPR) Nach starken Schwankungen gestrigen Nachmittags geht der Trend der US-Leichtölsorte West Texas Intermediate („WTI“) wieder in Richtung der 110 Dollar Marke. Heizölpreise hierzulande sanken jedoch wieder. Entgegen den Erwartungen fielen die US-Lagerbestandsdaten positiv aus. Dennoch bewegten sich die Rohölpreise nach kurzen Abwärtstrend wieder in Richtung neuer Rekordwerte. Im Einzelnen stiegen die Bestände für Rohöl um 6,2 Mio. Barrel und für Benzin um 1,7 Mio. Barrel. Bestände für Heizöl und Diesel sanken hingegen um 1,2 Mio. Barrel. Experten rechneten jedoch mit einem stärkeren Rückgang. Nicht nur die Rohölpreise stiegen ungeachtet den Fundamentaldaten, sondern auch der Euro-Kurs erreichte erneut ein Allzeithoch. Mittlerweile notiert der Euro über 1,56, nicht zuletzt durch den schwachen Dollar-Kurs.
Nach Meinungen von Experten fehlen derzeitig maßgebliche Impulse zum Fall des derzeitigen Preisschub an den Börsen und somit auch auf die Heizölpreise in Deutschland. Die hohen Preise werden hauptsächlich durch den starken Handel im Rohstoffmarkt verursacht. Spekulationen und Investitionen führten in den letzten Zeit zum Preisboom. Getrieben von Ausweichmöglichkeiten auf dem Rohstoffmarkt und „geängstigt“ von der US-amerikanischen Rezession und den damit verbunden schwachen Dollar investieren immer mehr in Rohöl.
Die Heizölpreise halten sich immer noch auf hohem Niveau, trotz heutigem Preisrückgang. Heizölkunden mit ausreichendem Vorrat können auf bessere Zeiten spekulieren. Sollte Ihr Heizölvorrat jedoch keinen weiteren Spielraum mehr zulassen, kommen Sie um eine ergänzende Menge nicht vorbei.













