(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Wenn eine Schnecke aus ihrem Haus schaut, ist das schon für sie eine rasante Bewegung. Etwas Vergleichbares gab es gestern bei den Rohölpreisen. Um die Mittagszeit zogen die kräftig an. Wirtschaftsdaten lockten quasi als Salatblatt vor dem Bau. Doch jenes erwies sich kurze Zeit später als vegammelt und schwer genießbar (US-Konjunkturdaten). Und so zog sich unsere Schnecke wieder zurück. Deswegen ruht sie in ihrem Häuschen und die Ölpreis da, wo sie gestern Morgen lagen. Daran änderten die US Bestandsdaten, geschätzt vom Branchenverband American Petroleum Institute, schon mal gar nichts. Denn die verheißen, außer bei Benzin, deutliche Aufbauten (unterm Strich 3 Millionen Barrel). Die nicht ganz so hübschen Konjunkturaussichten sowie der weiterhin schwelende Konflikt um die Entschuldung Griechenlands (wobei diese Begriffspaarung langsam ein Oxymoron darstellt) drückten den Euro. Das wird die Heizölpreise hierzulande moderat verteuern.
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