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„Wer jetzt nicht tankt …

03.12.200816:30 UhrEnergie & Umwelt
Bild: „Wer jetzt nicht tankt …
Entwicklung des Preis für Heizöl EL Standard bei einer Abnahmemenge von 3.000 Liter (in Euro pro 100 Liter) inkl. gesetzlicher MwSt. im Bundesdurchschnitt
Entwicklung des Preis für Heizöl EL Standard bei einer Abnahmemenge von 3.000 Liter (in Euro pro 100 Liter) inkl. gesetzlicher MwSt. im Bundesdurchschnitt

(openPR) LEIPZIG (Ceto). –Im Verlauf des Dienstagnachmittags gaben die Rohölnotierungen, trotz steigender Aktienmärkte, noch einmal kräftig nach und fielen dabei gänzlich unter die 50 Dollarmarke. Nach technischen Aufwärtskorrekturen zogen die Preise dann in den Morgenstunden wieder etwas an, fielen aber im weiteren Tagesverlauf wieder bis auf die Vortagesschlusswerte zurück. An der insgesamt bearishen Lage hat sich also auch heute nichts geändert. Der Preisverfall seit dem Allzeithoch Mitte Juli beläuft sich auf mittlerweile 100 Dollar pro Barrel. Die für den Nachmittag erwarteten US-Bestandszahlen werden vermutlich weitere Aufbauten aufzeigen und die Rezessionsängste beherrschen in diesen Wochen die Grundstimmung an den Märkten. Marktexperten sprechen bereits von der schlimmsten wirtschaftlichen Lage der USA seit dem Zweiten Weltkrieg. Zum Redaktionsschluss standen die Notierungen nahe den Vortagesschlusswerten bei durchschnittlich 48,00 (ICE + NYMEX) Dollar.

Mit den abstürzenden Rohölpreisen gaben auch die Heizölpreise im deutschen Heizölmarkt weiter nach. Im Bundesdurchschnitt sanken die Preise heute nochmals um etwas mehr als einen Euro pro 100 Liter beim Kauf einer 3000 Literpartie und liegen damit auf einem neuen Jahrestief. Zuletzt lagen die Bezugskosten Ende März 2007 auf diesem vergleichsweise niedrigen Niveau. Es lohnt sich aber, abgesehen von den günstigen Preisen gleich doppelt, in diesen Tagen den Wintervorrat anzulegen, kommt doch am 1. Januar eine Mineralölsteueranhebung. Allerdings beträgt diese lediglich 1,5 Cent pro Liter und fällt nur marginal ins Gewicht, wenn man bedenkt, dass sich die Preisdifferenz zu einer 3000 Literpartie, bestellt zum Jahreshoch im Vergleich zu heute, auf mehr als 1200 Euro beläuft. Der Effekt aus der Steuererhöhung beläuft sich bei gleicher Grundlage nur auf ganze 45,00 Euro.

Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten.

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