(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Gestern deutete sich ein Kursrutsch bei den Rohölpreisen an. Die nordamerikanische Referenzsorte WTI verlor 90 US-Cent je Barrel, beim europäischen Brent waren es sogar 1,30 US-Dollar. Diese Tendenz setzte sich am Morgen jedoch nicht fort. Beide Sorten pendelten, gestützt durch Spekulationen um die Krise in Nordafrika, sich leicht über dem gestrigen Tagesschluss ein und zeigen eine starke Seitwärtstendenz.
Einmal mehr zeigt sich, dass die Ölpreise auch in politischen Krisen eher den Finanzwerten folgen als an tatsächlichen oder eingebildeten Versorgungsengpässen. Zu dem stärkeren Kursrutsch bei Brent führte die Ankündigung der Europäischen Zentralbank, den Leitzins von 1 Prozent nicht anzuheben. Das macht den Euro im Gegensatz zum US-Dollar knapper. Eine weitere Folge: Der Euro kam von seinem Wechselkurs von 1,38 US-Dollar zurück auf den Boden der Tatsachen und notiert zum Wochenende rund 2 US-Cent niedriger.
Insbesondere diese Tatsache dürfte die Abschläge, mit denen Verbraucher in Deutschland heut e zum ersten Mal in dieser Woche rechnen können, nicht ganz so hauch ausfallenlassen, wie zu erwarten wäre. Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website http://www.brennstoffspiegel.de.
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Frank Urbansky
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