(openPR) Selbstbestimmtes Sterben in Würde – eine Utopie? Die Frage muss für sich genommen provozierend erscheinen, ringen doch die derzeitigen Diskussionsteilnehmer in der scheinbar unendlichen Debatte um das „Sterben in Würde“ um die Fundamentalprinzipien unserer ethischen Werteordnung.
Keiner wird in der Debatte bestreiten wollen, dass selbstverständlich ein „Sterben in Würde“ in unserer Gesellschaft möglich sein muss. Aber gilt dies auch für ein selbstbestimmtes Sterben? Die spezifische Akzentuierung dieser Fragestellung liegt nicht auf dem Sterben per se, sondern vielmehr auf der Selbstbestimmtheit der Entscheidung und hier scheint mehr denn je Aufklärungsbedarf geboten. Der durchaus bedeutsame ethische Wertediskurs ist im Begriff, den bisher erreichten Status quo im geltenden Verfassungsrecht zu überlagern, wenn nicht gar zu verändern und damit zu verdrängen.
Die Diskursteilnehmer sind unentwegt bemüht, ihre ethischen Fundamentalprinzipien auf dem bunten Marktplatz der Meinungen in erster Linie dem eigenen Fachpublikum zu präsentieren und diese mit einer Verbindlichkeit zu versehen, so dass zumindest die Profession an die ethischen Proklamationen gebunden sind.
Quelle: IQB >>> zum Beitrag >>> (pdf.)
http://www.iqb-info.de/Standesethik_Wuerde_Selbstbestimmung.pdf













