(openPR) Schnelle Therapie verhindert chronische Schmerzen - Rückenbeschwerden nur selten gefährlich
München im Februar 2007. Fast jeder kennt es: Plötzlich auftretende Schmerzen im Rücken sind unangenehm und machen alltägliche Bewegungen wie bücken, ins Auto steigen oder Schuhe zubinden zur Qual. Rund drei Viertel aller Deutschen leiden mindestens einmal in ihrem Leben an Beschwerden im Wirbelsäulenbereich. Gute Nachricht: Rückenschmerzen bedeuten nicht automatisch Rückenschaden. „Bei nur wenigen Patienten stecken hinter Schmerzen auch wirklich ernsthafte Erkrankungen“, erklärt Dr. med. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde aus München. In allen anderen Fällen lösen zum Beispiel Verrenkungen kleiner Wirbelgelenke durch plötzliche Bewegungen oder Verspannungen aufgrund von Fehlbelastungen akute Beschwerden aus. Oft hilft in diesen Fällen schon die Anwendung von Wärme, um verkrampfte Muskeln zu lockern. Verschwinden die Beschwerden nicht nach kurzer Zeit oder nehmen sie an Intensität zu, sollten Patienten einen Arzt konsultieren, um die genaue Ursache abzuklären und geeignete Therapiemaßnahmen einzuleiten.
Auf folgende Warnzeichen achten
„Starke Rückenschmerzen gehören grundsätzlich in die Hände eines Facharztes“, betont Dr. Schneiderhan. Treten jedoch folgende Symptome auf, sollten Patienten sich umgehend, auch am Wochenende, in medizinische Hände begeben:
- starke Bewegungseinschränkungen, die beispielsweise Bücken oder Kopfdrehen unmöglich machen
- sich verstärkende Schmerzen, zu denen Fieber hinzukommt
- Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Lähmungserscheinungen in den Beinen
- andere Ausfallerscheinungen, beispielsweise Stuhl- oder Harnprobleme
Beschriebene Begleiterscheinungen deuten auf eine von Nerven im Bereich des Rückenmarks ausgehende Beeinträchtigung der Nerven hin, was im schlimmsten Falle dauerhafte Nervenschäden nach sich zieht. „Alle anderen Betroffenen sollten zunächst ihren Hausarzt aufsuchen, wenn die Beschwerden länger als eine Woche andauern“, erläutert der Facharzt für Orthopädie und Leiter der Praxisklinik Dr. Schneiderhan und Kollegen. Orthopäden können durch eingehende Befragung (Anamnese) und eine körperliche Untersuchung, unter Einsatz von bildgebender Diagnostik wie Röntgen- oder Kernspinaufnahmen, gefährliche Ursachen für Rückenschmerzen fast immer ausschließen.
Vorbeugung durch Kräftigung und Bewegung
Auch wenn Rückenschmerzen im Regelfall nach einigen Tagen von selbst verschwinden, treten sie häufig bei der nächsten falschen Belastung wieder auf. „Oft gelingt es aber bereits mit wenigen Verhaltensänderungen im Alltag, Rückenschmerzen dauerhaft zu vermeiden“, erklärt Dr. Schneiderhan. Oberstes Gebot: Bewegung. Im Ruhezustand bilden sich Muskeln zurück. Daher bringt Bettruhe bei Rückenschmerzen keine dauerhafte Besserung. Patienten sollten alltägliche Arbeiten weiterhin ausüben, denn Schonhaltungen führen zu Fehlbelastungen und Beschwerden verschlimmern sich weiter. Belastende Tätigkeiten, wie zum Beispiel Heben schwerer Lasten oder auch langes Sitzen, nur in richtiger Haltung ausführen. Beim Heben bleibt der Rücken im Idealfall gerade, ebenso wie im Sitzen oder Stehen. Gleichzeitig unterstützen Sport und Kräftigungsübungen Muskelaufbau im Rücken, welchen zusätzliche Muskelkraft stützt und entlastet. Sportliche Betätigung und viel Bewegung wirken außerdem Muskelverspannungen entgegen, die bei langem Sitzen entstehen.
Wenn all diese Maßnahmen und auch konservative Therapien nicht mehr anschlagen, helfen minimalinvasive Methoden, die offene Operationen ersetzen. So schaffen zum Beispiel die Behandlung mit dem Racz-Katheter oder dem Mikrolaser bei hartnäckigen Beschwerden im Bandscheibenbereich schnell und dauerhaft Abhilfe. Dr. Schneiderhan wendet diese schonenden Behandlungen in seiner Praxisklinik mit großem Erfolg an. „Minimalinvasive Methoden ohne Vollnarkose erzielen sehr gute Ergebnisse, ohne den Patienten stark zu belasten“, bestätigt der Mediziner.
Weitere Informationen unter www.orthopaede.com.
Praxis Dr. med. Schneiderhan und Kollegen
Dr. med. Reinhard Schneiderhan, Anja Koutny
Eschenstr. 2
82024 München / Taufkirchen
Tel: 089 / 614510-0
Fax: 089 / 614510-12
E-Mail:
www.orthopaede.com









