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6. Tag der Rückengesundheit am 15. März 2007 - Was Betroffene wissen sollten

12.03.200716:13 UhrGesundheit & Medizin
Bild: 6. Tag der Rückengesundheit am 15. März 2007 - Was Betroffene wissen sollten
Dr. Dietmar Krause, Leiter des Forum Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz e. V.
Dr. Dietmar Krause, Leiter des Forum Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz e. V.

(openPR) Rückenschmerzen wirksam vorbeugen: Interview mit Dr. Dietmar Krause, Schmerzexperte aus Marburg

In Deutschland gibt es kaum jemanden, der keine Probleme mit seinem Rücken hat. Aktuelle Umfragen haben ergeben, dass mehr als die Hälfte der Erwachsenen im vergangenen Jahr derartige Beschwerden hatte. Über 80 Prozent waren zumindest schon einmal in ihrem Leben betroffen. Unsere Zeitung sprach aus Anlass des 6. Bundesweiten Tages der Rückengesundheit am 15. März mit Dr. Dietmar Krause, Leiter der Sektion Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz e. V., über das Thema "Rückenschmerzen".



Was sind die häufigsten Ursachen für Rückenschmerzen?
Dr. Dietmar Krause: Unser Lebensumfeld hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Die Menschen bewegen sich zu wenig. Dadurch entwickeln sich muskuläre Ungleichgewichte und Fehlhaltungen, die unseren Rücken belasten. Außerdem können psychsiche Belastungen, zum Beispiel am Arbeitsplatz, Rückenbeschwerden verursachen.

Wie entstehen Rückenschmerzen überhaupt? Was genau passiert im Körper?
Dr. Dietmar Krause: Fehlhaltungen führen zu einer Überlastung der Muskulatur, die sich schließlich verspannt und zu schmerzen beginnt. Der Schmerz wird als Warnsignal über Nervenfasern an das Gehirn weitergeleitet. Dort wird der Schmerz bewertet und eine Gegenreaktion zum Schutz des Körpers ausgelöst. Eine mögliche Schonhaltung zur Vermeidung von Schmerzen schwächt allerdings auf Dauer die Muskulatur. Sie wird immer weniger leistungsfähig und beginnt bei erneuter Belastung früher weh zu tun. Ein Betroffener wird sich deshalb noch weniger bewegen. Das endet in einem Teufelskreis, der unbedingt frühzeitig unterbrochen werden muss.

Manche Menschen leiden über einen längeren Zeitraum an Rückenschmerzen. Ab wann sollte man einen Arzt aufsuchen?
Dr. Dietmar Krause: Zunächst sollten sich Betroffene klar machen, dass die meisten Rückenschmerzen nach ein paar Tagen meist von allein verschwinden und oft harmlos sind. Lassen die Schmerzen jedoch nach zwei bis drei Tagen nicht nach, werden sie gar schlimmer, kommt Fieber hinzu oder werden sie von Lähmungserscheinungen oder Kribbeln in den Extremitäten begleitet, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Was können Betroffene unternehmen, wenn Sie unter Rückenproblemen leiden?
Dr. Dietmar Krause: Bei den meisten Rückenschmerzen reichen Bewegung, Krankengymnastik und Medikamente aus, um die Beschwerden zu beseitigen. Betroffene sollten so schnell wie möglich ihre täglichen Aktivitäten wiederaufnehmen. Normale körperliche Belastung schädigt die Wirbelsäule nicht. Mit einer Wärmebehandlung und Entlastungslagerung sowie Entspannungsübungen kann man sich meist gut selbst helfen.

Damit es gar nicht erst so weit kommt: Wie kann man Schmerzen im Rücken-, Nacken- und Schulterbereich aktiv vorbeugen?
Dr. Dietmar Krause: Der erfolgreichste Weg Rückenschmerzen zu verhindern ist, aktiv zu sein. Mehr Bewegung in den Alltag zu bringen ist gar nicht so schwer. Man muss es nur tun. Jeder Mensch sollte einmal seinen täglichen Sitzmarathon daraufhin zu überprüfen, wann Bewegung aus Bequemlichkeit vermieden wird. Wer lange nicht aktiv war, sollte allerdings zur Vermeidung falscher Bewegungsmuster seinen guten Vorsatz möglichst unter fachlicher Anleitung beginnen.

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