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Hiroshima und Nagasaki mahnen

04.08.202116:45 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Hiroshima und Nagasaki mahnen
Dr. Hildegard Slabik-Münter (DIE LINKE. Rheinland-Pfalz) (© DIE LINKE. Rheinland-Pfalz)
Dr. Hildegard Slabik-Münter (DIE LINKE. Rheinland-Pfalz) (© DIE LINKE. Rheinland-Pfalz)

(openPR) Zum Internationalen Hiroshima und Nagasaki-Gedenktag erklärt Hildegard Slabik-Münter, Mitglied im Geschäftsführenden Landesvorstand: 

Hiroshima und Nagasaki mahnen, dass nie wieder Atomwaffen eingesetzt werden dürfen. Sie unterscheiden sich von allen anderen Waffen durch das Ausmaß der Zerstörung, die sie sofort verursachen und durch ihre langfristige Wirkung: Grund sind der sich ausbreitende atomare Niederschlag und der Klimaeinfluss durch den ausgedehnten Feuersturm.

Explodiert eine (100-Kilotonnen)-Atomwaffe über Mainz, werden mehrere zehntausend Menschen auf einen Schlag getötet. Es dauert etwa 10 Sekunden, bis der Feuerball einer Atomwaffenexplosion seinen maximalen Umfang erreicht. In einem 3-km-Radius tötet der radioaktive Feuerball, der heißer ist als die Sonne, alles Leben und löst sämtliche Gegenstände in Nichts auf. 10-km-Radius: Etwa die Hälfte der Menschen stirbt sofort an Wunden und Verbrennungen oder der Strahlenkrankheit. Eine effektive humanitäre Hilfe ist im Falle einer Atomwaffenexplosion nirgendwo auf der Welt möglich. Kommunikationssysteme und Transportsysteme, Feuerwehrausrüstung, Krankenhäuser und Apotheken sind nur noch Asche. Ärzte und Ärztinnen, Krankenpflegepersonal, Feuerwehrfrauen und -männer, Katastrophenhelfer und -helferinnen sind schwer verletzt oder leiden ebenfalls an der Strahlenkrankheit – wenn sie nicht tot sind. Das bedeutet, wer die Atomwaffenexplosion überlebt, ist sich selbst überlassen. Verletzungen können nicht verbunden, Schmerzen können nicht gelindert, Durst kann nicht gelöscht werden. Es gibt nichts zu essen, Betroffene erleiden entsetzliche Qualen. Es ist keine Rettung möglich. 

Solch ein Szenario wollen wir keiner Stadt und keiner Region dieser Welt zufügen!

Auf dem Fliegerhorst Büchel hier in Rheinland-Pfalz lagern 20 US-Atomwaffen. Sie müssen abgezogen und verschrottet werden. Auf keinen Fall wollen wir, dass deutsche Soldaten diese atomaren Massenvernichtungswaffen an ihr Ziel bringen, denn der Einsatz solcher Massenvernichtungswaffen ist – genau wie die Drohung mit einem Einsatz – völkerrechtswidrig! Deutschland muss die völkerrechtswidrige nukleare Teilhabe sofort beenden, die Landesregierung muss sich endlich intensiv dafür einsetzen, dass Deutschland den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet. DIE LINKE wird sich weiter dafür einsetzen, dass der nukleare Horror nicht eines Tages Realität wird.

04.08.2021

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