(openPR) 40 Jugendliche aus Deutschland, Polen, der Ukraine und Belarus fordern mit einem öffentlichen Appell eine friedliche Welt ohne Atomstrom und Atomwaffen. Im Eurocamp am Helenesee organisiert der Solidaritätsdienst International jedes Jahr mit und für Jugendliche ein Jugendcamp. Jugendliche aus vier Nationen verbringen so eine Woche gemeinsam, um über Herausforderungen und Lösungen für eine zukunftsfähige Welt zu diskutieren und aktiv zu werden. Dabei geht es nicht nur um Umweltfragen, sondern auch um einen friedlichen Austausch in Europa.
Mit dem gemeinsamen Aufruf der SODI-Ortsgruppe Eisenhüttenstadt und des Frankfurter Friedensnetzes fordern die jungen Aktivisten eine atomwaffenfreie Welt und den Verzicht auf Atomstrom. „Wir wollen alles uns Mögliche tun, damit sich Tragödien, wie die von Hiroshima und Nagasaki, von Tschernobyl und Fukushima nicht wiederholen“, begründet einer der jungen Aktivisten das Engagement der Jugendlichen.
„Wir wollen erleben, dass Atomwaffen weltweit verboten werden, statt sie zu modernisieren. Wir wollen deshalb eine Welt frei von Atomstrom und Atomwaffen! Ein atomfreie Welt – das soll unsere Zukunft sein.“, heißt es im gemeinsam unterzeichnetem Appell. Atomkraftwerke sind hochkomplex und daher unsicher. Fukushima und Tschernobyl sind keine Einzelfälle, sondern nur die schlimmsten Katastrophen im System Atomenergie. Alle verbleibenden Atomkraftwerke müssen daher so schnell wie möglich vom Netz genommen werden.






