(openPR) Der Verein für Existenzsicherung (VfE) registriert eine rapide steigende Zahl in Not geratener Familien.
Ein Großteil der in Existenznöten steckenden Haushalte wurde durch Fehl- und Falschfinanzierungen in diese Lage gebracht. „Die meisten sind von geschickten Verkäufern zu einer Unterschrift überredet worden", stellt dazu VfE-Präsident Johann Tillich fest. „Die Leute haben den Versprechungen von Vertriebsmitarbeitern, von Banken und Versicherungen geglaubt und darauf vertraut, dass sie mit Steuerersparnis und staatlicher Förderung einerseits, mit Mieteinnahmen andererseits Eigentum schaffen könnten, ohne selbst Geld investieren zu müssen. Nach ein paar Jahren ist der Traum wie eine Seifenblase geplatzt. Die Bank hat den Kredit gekündigt, das Haus oder die Wohnung wurde versteigert, die Familie ist wirtschaftlich ruiniert." - Auf rund 750 000 Geschädigte schätzt Tillich die Zahl der Betroffenen, von denen die meisten nicht mehr ein und aus wissen. „Wir beobachten auch, dass zahlreiche Banken und Geldinstitute, die vorher bereitwillig Darlehen gegeben haben, jetzt mit den Kunden knallhart umgehen und rücksichtslos versteigern." Dabei, so Tillich, gingen manche Banken und Geldinstitute sogar soweit, dass sie Familien mit Kindern das Konto sperrten.
„Wir erhalten immer wieder Anrufe verzweifelter Menschen, denen Bankmitarbeiter am Freitag Nachmittag erklären, dass sie keinen einzigen Euro mehr erhielten. Selbst wenn die Kontoinhaber darauf verweisen, dass sie für ihre Kinder am Wochenende nichts zu Essen haben, ernten sie nur ein Kopfschütteln. - Und für den Gang zum Sozialamt ist es dann auch zu spät, weil die Behörde bereits geschlossen ist."
Waren vor Jahren vor allem gut Verdienende die Opfer von Steuersparmodellen und dubiosen Anlageobjekten, sind es inzwischen schon lange die mittleren und kleinen Verdiener. Sie werden in solchen Fällen meist besonders hart getroffen. Oft haben Familien mehr als ein Jahrzehnt unter den wirtschaftlichen Folgen nachhaltig zu leiden.
Staatliche Schuldnerberatungsstellen sind oft hoffnungslos überfordert und manche verlangen bereits trotz hoher staatlicher Zuschüsse von den Verbrauchern Gebühren. Nachdem wir bereits in über 3.500 Fällen für überschuldete Verbraucher wirtschaftlich Lösungen erarbeiten konnten, zeigt sich, dass eine Verbraucherinsolvenz vermeidbar ist.
Es ist wichtig, frühzeitig professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Weiter Informationen unter www.vfe.de.













