(openPR) Ressort: Gesundheit, Medizin, Lifestyle, Wellness, Ernährung, Kochen
Man schätzt, dass ein Viertel der europäischen Bevölkerung an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit leidet. Bei diesen Krankheiten reagiert der Körper auf bestimmte Substanzen in der Nahrung mit Blähungen, Übelkeit, Krämpfen, Schweißausbrüchen, Juckreiz, Ausschlag, Durchfall oder anderen unangenehmen Symptomen. Bei der Histaminintoleranz können sogar lebensbedrohende Zustände auftreten. Gerade in der Winterzeit haben es Menschen mit Unverträglichkeiten nicht leicht. Die meisten Weihnachtsbäckereien, Punsch und Glühwein beinhalten Gluten, Laktose, Fruktose oder Histamin und sind somit für diese Menschen praktisch ungenießbar. Auch der meiste Sekt zu Silvester enthält Histamin und Fruktose, ganz zu Schweigen vom Heringsschmaus, der vor Histamin und Laktose nur so strotzt.
Leben mit der Diagnose
Doch wer die Diagnose Nahrungsmittelunverträglichkeit bekommt, ist nicht zwangsläufig zum lebenslangen Fasten und einer geschmacklosen Diät verurteilt. Es lässt sich sogar recht gut damit leben, berichtet der Innsbrucker Biologe Mag. Michael Zechmann, der vor 1 Jahr die Internetplattform www.nahrungsmittel-intoleranz.com ins Leben rief und selbst Betroffener ist. „Wir haben in Zusammenarbeit mit einigen Diätologen ein paar wunderbare Weihnachtsrezepte zusammengestellt, die nicht nur den Betroffenen, sondern auch den gesunden Familienmitgliedern schmecken werden.“
Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind stark im zunehmen. Michael Zechmann führt dies nicht nur auf eine verstärkte Sensibilisierung der Ärzte zurück, sondern auch auf die immer schlechter werdenden Umweltbedingungen und Lebensumstände. Der Darm ist ein sehr sensibles Organ und wird heutzutage gerne vergessen, wenn es um Gesundheitsvorsorge geht. „Alle schmieren sich mit Sonnenschutzcreme ein, um ihre Haut zu schützen, aber keiner macht sich darüber Gedanken, was er seinem Darm mit Fastfood und Fertiggerichten antut.“ so Zechmann.
Backen für Intolerante
Auf seiner Internetplattform hat Michael Zechmann in Zusammenarbeit mit Diätologen und Ärzten eine Reihe an Rezepten für die Weihnachtszeit zusammengestellt. Neben glutenfreien Keksen, laktosefreien Vanillekiperln oder gar Eiskonfekt finden sich auch interessante Informationen zum Thema „Silvester ohne Histamin“. “Wir versuchen unseren Usern zu zeigen, dass man auch mit der Diagnose Nahrungsmittelunverträglichkeit ein ganz normales Leben führen kann.“ ahrungsmittelunverträglichkeiten haben neben ihrer physiologischen Komponente auch einen starken psychischen Anteil. „Je mehr Angst man sich selber macht, desto weniger verträgt man bestimmte Speisen.“ ist Zechmann überzeugt. „Neben einer gewissen Kenntnis über die Inhaltsstoffe seiner Nahrung und einem Gespür für seinen eigenen Körper, ist das Wichtigste wohl die psychische Einstellung, die man zu sich selbst und zum Essen hat. Ich ernähre mich heute um einiges gesünder, kenne meinen Körper um einiges besser als noch vor meiner Diagnose und esse und trinke fast alles worauf ich Lust habe.“ freut sich Zechmann, der hofft mit seiner Plattform vielen Betroffenen zu helfen ihr Leben trotz Unverträglichkeit wieder in vollen Zügen genießen zu können. Auch zur Weihnachtszeit.








