(openPR) Männer weinen heimlich, singt Herbert Grönemeyer in seinem Hit „Männer“. Tatsächlich ist es für viele ein Tabu, öffentlich zu weinen. Gesellschaftliche Restriktionen verhindern so, daß viele Menschen in den Genuß der positiven Wirkungen dieser Gefühlsäußerung kommen. Auch und gerade Führungskräfte.
Wissenschaftlich betrachtet sollte es längst eine Schule des Weinens geben, denn wie keine andere Sache, kann weinen helfen, ins psychische Gleichgewicht zu kommen und Stress zu reduzieren. Die Natur ist eben doch der beste Lehrer. Es gibt viele gute Gründe, die dafür sprechen, seinen Gefühlen und den Tränen ab und zu freien Lauf zu lassen.
Wer weint zeigt seine Gefühle. Er hat also nicht mehr den Druck sich zu verstellen. Damit hat er wieder viel Energie zur Verfügung, sein Leben zum positiven zu wenden.
Wer weint und schluchzt, der kommt erst einmal aus der Ruhe, doch dieses Wanken führt nachträglich dazu, daß der Atem, nachdem er etwas ins Stolpern geraten ist, wieder natürlich fließt. Das Weinen ist also wieder ein reinigendes Gewitter für den Atem. Danach kann man endlich wieder tief durchatmen und die Dinge mit frischer Energie anpacken.
Gereinigt werden auch die Augen. In der Tränenflüssigkeit befindet sich Lysozym, das die Augen von Bakterien befreit. Wenn sich der Tränenschleier hebt, sieht man wieder klarer.
Die Weisheit des Körpers vermittelt sich auch über den Hormon-Cocktail, der ausgeschüttet wird. Wer weint, kann Schmerzen tatsächlich besser ertragen, denn schmerzstillende Hormone kommen zum Einsatz. Manchmal führen sie einen sogar über den Schmerz hinaus ins Glück. Die so genannten Glückshormone, Endorphine, sprudeln reichlich während des Weinens und danach.
Kein Wunder, daß man sich bald schon entspannter fühlt. Man kann sich tatsächlich in den Schlaf weinen. Was sich niemand wünscht, funktioniert aus Sicht der Natur hervorragend. Weinen entspannt, beruhigt und läßt einen in den Schlaf finden. Am nächsten Tag sieht die Welt häufig schon wieder ganz anders aus. Das Chaos der Gefühle ist zum Stillstand gekommen und der Mensch hat wieder neuen Schwung, um bewußt etwas zu verändern, das wieder ein Lächeln in sein Leben zaubern kann.
Dieses Lächeln zieht dann womöglich wieder andere an. Lächeln und Weinen sind damit gar nicht so verschieden. Bei beidem handelt es sich auch um soziale Signale. Das Lächeln sagt: Es geht mir gut und ich freue mich, dich zu sehen. Die Tränen rufen nach Hilfe und ermöglichen es anderen Menschen, auf einen zuzugehen und zu helfen.
Männer weinen heimlich, weil sie denken, daß die Tränen ein Zeichen von Schwäche sind. In Wahrheit demonstrieren sie Innere Stärke und die Fähigkeit, zu sich und seinen Gefühlen zu stehen. Der Weg der Tränen ist der Weg eines echten Mannes, der seinen Weg geht. Eines Meisters und Lehrers in der Schule der Tränen.
Personalentwicklung 3000 bietet Teamtrainings, die echte Gefühle freisetzen und eine Mann- und Frauschaft dauerhaft zusammenschweißen. Die Trainings- und Coachingansätze sind nicht nur wissenschaftlich fundiert. Sie sind auch emotional intelligent. Selbst wenn die eine oder andere (Glücks-) Träne fließt, fühlt man sich danach freier und stärker.













