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Silvester mit dem Hund - Richtig vorbereiten

13.12.201312:28 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes
Bild: Silvester mit dem Hund - Richtig vorbereiten

(openPR) Alle Jahre wieder - kommt nicht nur das Christkind, sondern auch der Jahreswechsel. Und dieser ist bei den meisten Hundebesitzern lange nicht so heiß ersehnt, wie das besinnliche Weihnachtsfest. Kaum hat man die Adventszeit und die Feierlichkeiten hinter sich, steht für viele Hundehalter ein großes Problem ins Haus:


Silvester und die damit verbundene Knallerei. So mancher mag sich angesichts des zitternden und hechelnden Freundes an seiner Seite auf eine einsame Inseln wünschen, aber - zu spät. Wenn es erst einmal so weit ist, dass der Hund sich in den Keller verzieht oder im Badezimmer in der Wanne liegt, weil dies die Räume sind, in denen wenigstens die Lichteffekte ausbleiben, dann helfen auch Stoßgebete nicht mehr. Was man jetzt braucht, ist Verständnis für den Hund und den festen Willen, im nächsten Jahr früher die Thematik anzugehen...

Zunächst wäre wichtig zu wissen, warum manche Hunde so empfindlich auf Silvester reagieren und warum es bei diesen Hunden offenbar von Jahr zu Jahr schlimmer wird. Nun, das Gehör des Hundes ist wie fast alle seine Sinne, um ein Vielfaches sensibler als das menschliche Gehör. Zudem sind einige Rassen aufgrund ihrer Spezialisierung z.B. als Hütehund auf große Sinnes-Sensibilität gezüchtet worden. Hunde dieser Rassen nehmen also Sinneseindrücke wie z.B. Licht, Geräusche und Gerüche sehr viel sensibler wahr als andere. Zudem sind sie meistens auch dahingehend gezüchtet, sehr impulsiv zu reagieren. Daraus kann man schlussfolgern, dass sie nicht nur eine höhere Reizwahrnehmung haben, sondern zudem auch eine andere Reizverarbeitung.
Erschwert wird diese genetische Disposition zudem durch gemachte Lernerfahrungen, für die diese Hunde ebenfalls besonders empfänglich sind. Man kann fast sagen - je schlauer der Hund, desto größer das Problem. Das mag vielleicht ein kleiner Trost für all die Menschen sein, die Silvester am Liebsten abschaffen würden. Diese Lernerfahrungen sorgen dafür, dass das Problem möglicherweise von Jahr zu Jahr schlimmer wird. Bei diesen Lernerfahrungen kommen neben der oben beschriebenen genetischen Disposition noch die sozialen Beziehungen zum Menschen oder anderen Familienmitgliedern hinzu, sowie die jeweils gemachten Vorerfahrungen und (vielleicht unerwünschten) Verknüpfungen mit z.B. dem Geruch von verbranntem Schwarzpulver.

Die Stimmungsübertragung von der Bezugsperson ist hierbei nicht außer Acht zu lassen - sowohl das wartende Beobachten des Hundes aus dem Augenwinkel, wie auch das übertriebene „Freuen“ wenn es knallt, lassen den Hund wachsam und aufgeregt werden, im schlimmsten Fall verunsichert ihn das Verhalten seines Menschen zusätzlich. Um Mitternacht steigert sich die allgemeine Aufregung noch, alle prosten sich zu, Menschen springen auf, tun Dinge, die sie sonst um Mitternacht niemals tun und manche rennen sogar vor die Tür. Für uns Menschen ein normales Verhalten, für den Hund mindestens ungewohnt und damit aufregend - er weiß nicht, was passiert, ist verunsichert.
Was also tun, um bestmöglich vorbereitet in die Silvesternacht zu starten?

Am Besten wäre es natürlich, den Hund von klein auf an plötzliche Geräusche zu gewöhnen. Man sollte also seinen Hund weder als Welpen, noch als erwachsenes Tier von irgendwelchen Geräuschen fernhalten oder diesen besondere Aufmerksamkeit schenken. Das gilt gleichermaßen für herunterfallende Topfdeckel, umkippende Aluflaschen oder Sonstiges. Wenn es knallt oder scheppert, macht es Sinn diesem Geräusch oder dem Hund keine besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Man macht einfach weiter, was man gerade getan hat. Der Hund orientiert sich in der Regel am Menschen und übernimmt dessen Ruhe.
Zu einer guten Vorbereitung speziell auf Silvester kann man natürlich auch im Haus die entsprechenden Heul- und Knallgeräusche durch die vielgepriesenen CD's in langsam ansteigender Lautstärke immer wieder laufen lassen und den Hund damit an diese gewöhnen.
Auch im Internet gibt es diverse Aufzeichnungen von Feuerwerken, die man zwischendurch immer mal anschalten kann.
Ein gut aufgebauter Rückzugsort für den Hund, z.B. eine Box, die man auch gegen Lichteffekte gut abhängen kann, ist ebenfalls zu empfehlen. Allerdings sollte der Hund VOR Silvester die Erfahrung gemacht haben, dass er in der Box absolut sicher ist und dort niemals gestört wird. Man kann die Vorhänge in dem Zimmer, in dem der Hund untergebracht ist, zuziehen oder die Rolläden herunterlassen. Dies dämpft zusätzlich und hält das Licht ab. Lautere Geräusche im Zimmer oder Haus, wie z.B. Radio, Musik oder auch Fernsehen, verwischen etwas die Silvestergeräusche von draußen, allerdings sollte im Fernsehen nicht gerade eine Übertragung von einem Feuerwerk laufen...

Es gibt immer wieder die Empfehlungen, Hunde zu sedieren oder medikamentös ruhig zu stellen. Hier ist absolutes Fingerspitzengefühl gefragt und die Kenntnis über die Wirkungsweise der eingesetzten Arznei. Manche Stoffe stellen den Hund nur körperlich ruhig, steigern aber zum Teil sogar noch die Geräuschempfindlichkeit. Dies sollte wirklich die allerletzte Möglichkeit sein und wenn, dann lassen Sie sich hierzu unbedingt ausführlich von ihrem Tierarzt beraten.
Auf dem Markt der Naturheilkunde, Bachblüten, Akupunktur und Homöopathie sind ebenfalls etliche Präparate zur Unterstützung und Beruhigung erhältlich. Eine gute Beratung ist allerdings auch hier angezeigt, denn jedes Mittel sollte auf die individuelle Befindlichkeit und die Bedürfnisse zugeschnitten sein. Fragen Sie hierzu unbedingt rechtzeitig einen erfahrenen Tierheilpraktiker, denn manche Mittel sollte man schon einige Zeit VOR Silvester geben. Der Vollständigkeit halber erwähne ich noch die Pheromone, die als Umgebungsspray, Halsband oder Zerstäuber erhältlich sind und auch im Bereich der Massage (z.B. Tellington-Ttouch) oder des Körpergefühls (ThunderShirt, ThunderCap) gibt es Möglichkeiten, den Hund zu unterstützen. Aber auch hier gilt: Fragen Sie einen erfahrenen und auf Verhaltensprobleme spezialisierten Tierheilpraktiker oder Tierarzt, um das Richtige für Ihren Hund zusammenzustellen.

Wenn Sie dann noch am Silvestertag ihren Hund körperlich und geistig voll auslasten und müde machen, haben Sie die besten Voraussetzungen geschaffen, auch Ihren Hund entspannt ins Neue Jahr zu bringen. Meine Empfehlung lautet: Legen Sie am Silvestertag eine lange Spur aus Hühnerbrühe, an deren Ende eine große Portion Futter wartet. Eine solche Aktivität bringt alle Vorteile zusammen:
1. Sie behalten den Hund an der Leine (und am Geschirr) während der Suche. So kann er ihnen nicht beim Freilauf abhanden kommen, wenn er sich über die ersten Böller erschreckt
2. Die Suche mit der Nase ist eine artgerechte Beschäftigung, die alle Hunde gerne machen. Der Geruchssinn ist der am stärksten ausgeprägte Sinn. Die Nasensuche sorgt für eine Serotoninausschüttung und ein entsprechendes Glücksgefühl, das eine positive Assoziation mit den ersten Knallern an dem Tag herstellen kann.
3. So ist sichergestellt, daß es nicht zu ungeplanten, extrem aufregenden Situationen kommt, die eine unnötige zusätzliche Stresshormonausschüttung zur Folge hätten.
4. Der Hund ist körperlich und geistig voll ausgelastet, hoch zufrieden und am Ende auch noch satt und voller Glückshormone. Das ist die beste Voraussetzung für Ruhe statt Aufregung.

Wenn Sie dann ihrem Hund am Abend noch einen dicken Kauknochen mit in seine Box geben, an dem er sich richtig verausgaben kann, dann haben Sie wirklich ganze Arbeit geleistet und es verdient, dass Ihr Hund keine Silvesterangst entwickelt.
Ich drücke Ihnen die Daumen und wünsche Ihnen in diesem Sinne - einen guten Rutsch!


Susanne Last von animal-coaching.de

Weitere Informationen und Seminarangebote zum Thema Stress beim Hund erhalten Sie auf unserer Website www.candog.de

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