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Ist die gesetzliche Rentenversicherung am Ende?

07.01.202016:38 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Die Altersarmut droht immer mehr Menschen - und das trotz der gesetzlichen Rentenversicherung. Führt kein Weg an der privaten Altersvorsorge vorbei? Und welche Rolle spielen dabei Immobilien?
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Die gesetzliche Rentenversicherung ist ein in Deutschland etabliertes Konzept zur Altersvorsorge. Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen zahlen gemeinsam mit den Arbeitgebern fast 20% der Bruttolöhne und -gehälter in die Rentenkasse ein. Doch was bleibt davon übrig?


Eigenlich viel mehr, als man erwarten kann! Denn wer am Ende seines Arbeitslebens nach 45 Berufsjahren 3.000 Euro pro Monat verdient, der ist zu Beginn seines Arbeitslebens mit höchstens 2.000 DM, also rund 1.000 Euro, gestartet. Inflationsanpassungen über 45 Jahre in Form von Lohnsteigerungen haben zu dieser Entwicklung geführt. Im Durchschnitt des Berufslebens hat dieser Beispielarbeitnehmer vielleicht gerade einmal 2.000 Euro verdient. Somit wurden dann durchschnittlich weniger als 400 Euro pro Monat in die Rentenkasse eingezahlt!
Aufgrund der Lebenserwartung der Menschen stehen inzwischen aber nur noch 2,25 Berufsjahre für ein Rentenjahr zur Verfügung. Wenn Sie dann die 400 Euro pro Monat mit 2,25 multiplizieren, dann kommen Sie gerade einmal auf 900 Euro Rente pro Monat, die in diesem Fall angespart wurden. Jetzt können Sie zwar mit Zinsen für die Geldanlage der Rentenkassenbeiträge argumentieren, aber dann müssen Sie auch berücksichtigen, dass die Deutsche Rentenversicherung und deren Verwaltung auch Geld kostet. Möglichen Zinserträgen stehen also die Verwaltungskosten gegenüber: ein Null-Summen-Spiel.
Tatsächlich kann der Beispielarbeitnehmer aber mehr als nur 900 Euro Rente erwarten - zumindest noch. Denn in der Praxis kommen immer die aktuellen Beitragszahler für die Renten der Ruheständler auf. Aber wie lange geht das noch gut?
Prof. Dr. Stefan Georg von der htw saar in Saarbrücken ist dieser Frage einmal gemeinsam mit seinen Studierenden nachgegangen und hat einige der Analysergebnisse auf https://www.meine-ebooks.de/kostenmanagement/private-altersvorsorge/ (https://www.meine-ebooks.de/kostenmanagement/private-altersvorsorge/) zusammengetragen. Die Untersuchungen zeigen, dass die gesetzliche Rentenversicherung nur eine Basisversorgung sicherstellen kann. An der privaten Altersvorsorge führt in Zukunft kein Weg vorbei.
Wesentliches Element der privaten Vorsorge ist die eigene Immobilie. Wer im Alter in einer eigenen Wohnung oder in einem eigenen Haus leben kann, spart sich die Miete. Zwar sind die Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen in den eigenen vier Wänden in der Regel höher als in einem Mietobjekt, die Mietersparnis schlägt jedoch wesentlich stärker zu Buche. Und das wird umso wichtiger, je stärker die Mieten steigen. Gerade in den letzten zehn Jahren sind erhebliche Mietpreissteigerungen zu beobachten, die vor allem höher ausfallen als die Rentenanpassungen. So bleibt nach dem Zahlen der Miete immer weniger Geld für den Konsum übrig.
Auch die Altersvorsorge mit Immobilien wurde von Prof. Dr. Georg und seinem Team unter die Lupe genommen. Einige der Ergebnisse sind auf https://www.meine-ebooks.de/altersvorsorge/ (https://www.meine-ebooks.de/altersvorsorge/ )nachzulesen. Letztlich zeigen die Analysen, dass es sich für die meisten Menschen lohnt, möglichst frühzeitig mit dem Erwerb der eigenen Immobilie zu beginnen.




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Pressekontakt:

Prof. Dr. Stefan Georg
Herr Stefan Georg
Waldhausweg 14
66123 Saarbrücken

fon ..: 06815867503
web ..: https://drstefangeorg.de
email : E-Mail

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