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Hartz-IV bald wie „offener Strafvollzug“?

10.10.200612:15 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Hartz-IV bald wie „offener Strafvollzug“?
WASG-Odenwaldkreis
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(openPR) Wieder mal lässt sich unsere Regierung eine so genannte „Verschärfung für arbeitsunwillige Erwerbslose“ einfallen. Das klingt schon so, als hätten wir in Deutschland eine Vollbeschäftigung und mit Hartz IV ließe sich hier „der faule Lenz“ zelebrieren…!? Richtiger ist aber das Unternehmen weiter Entlastet werden, Rekordgewinne einfahren und Menschen entlassen. Menschen die mitten im Leben stehen und mit 45 oder 50 schon „zu alt“ für den Arbeitsmarkt sind…!



Da ist es ein weiterer „Witz“ die Lebensarbeitszeit auf 67 anzuheben… Fragen Sie doch mal einen Firmeninhaber, wann er das letzte mal einen 60 oder 63jährigen eingestellt hatte!? Hartz IV jedoch ist „Klassenbildung“. Hartz IV-Empfänger werden bald schon am aussehen, an den Fahrzeugen, ja sogar an den Schulen, auf die deren Kinder gehen, erkannt. Und die Elite? Diese bleibt „in ihren Kreisen“. Werner Rätz (attac) meinte zu den neuesten Plänen der Regierenden „Das ist wie offener Strafvollzug für Erwerbslose – Mit einer freiheitlichen Gesellschaft hat das überhaupt nichts mehr zu tun! Hier geht es nur noch darum, bestimmte Gruppen als Sündenböcke zu nennen um von der eigenen Regierungsunfähigkeit abzulenken!“ Auch Werner Dreibus (Die Linke im Bundestag) meinte dazu, dass dies zu keinem neuen Arbeitsplatz führen würde und eben nur dazu dient, die Erwerbslosen zu drangsalieren! Es wünschen sich fast alle Sozialverbände und Gewerkschaften eine Prüfung der Leistung von EURO 345,-.und fordern mindestens EURO 500,- im Monat um ein annähernd menschenwürdiges Leben zu garantieren, was mit der bisherigen Leistung wirklich nicht möglich sei.

Auch fordert DGB-Chef Sommer zudem die Abschaffung der so genannte „Zuverdienstmöglichkeiten". Das bringt keinen Arbeitsplatz und führt lediglich zu massenhaften Missbrauch durch die Arbeitgeber! Dies sehen Dreibus und Rätz jedoch als „problematisch“ an, da dies die Lage der Arbeitslosen weiter drücken würde.

Ich war schon immer der Meinung, es sollte nicht weiter „rumreformiert“ werden! Hatz IV ist der größte Reinfall der letzten Jahre. Erst einmal „weg damit“ und es sollten sich Experten aus allen Schichten etwas Neues und Gerechteres überlegen… Dies wäre aber ein Eingeständnis der Unfähigkeit der regierenden Parteien. Das wird also nie passieren. Was kommt ist „Schöngerede“ und dann neue Reformen die unser Leben weiter beschneiden und einschränken. Rätz meinte dazu auch „Ich nehme an, dass die Motivation am 21. Oktober auf die Strasse zu gehen dadurch noch gefördert wird!“ Macht deswegen bitte alle mit am 21. Oktober 2006!

Stephan Krieger
WASG Kreisverband Odenwaldkreis - Presse/Öffentlichkeitsarbeit
Stv. Vorsitzender / Mitglied des Landesvorstand Hessen
Kreuzfeldstr. 6 - 64747 Breuberg/Sandbach
Tel. 06163-910777 / Fax: 040-7402 009 667
Mail: E-Mail
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