(openPR) Der 16.Oktober steht im Zeichen der Ernährung. Er soll darauf aufmerksam machen, dass weltweit fast 1 Milliarde Menschen hungern. Es ist klar, dass neben optimierten Produktionsmethoden nur die Reduzierung von Verschwendung und die Umstellung der Ernährung in den Industriestaaten zu einer Lösung führen kann. Der Trend hin zu vegetarischen und veganen Ernährungsalternativen ist nicht nur dem Tierwohl, sondern auch ökologischen Überlegungen geschuldet. Die Erde kann, wenn wir weiter so viel Fleisch verzehren, die Weltbevölkerung nicht ernähren. Neue Lebensmittel drängen auf den Markt, die das tierische Protein ersetzen sollen. Die Verbraucher, die diesen Weg gehen, sind oft gleichzeitig bemüht, auch ihr Wegwerfverhalten zu verändern. "Das ist doch noch gut!", ist in jedem Fall eine sinnvolle Haltung! Hier muss dennoch das "aber" kommen: handelt es sich um neue Lebensmittel mit denen keine ausreichenden Erfahrungen bestehen, können neue Probleme auftreten. Denn es ist nicht unbedingt trivial, aus Cashewkernen Milchersatz oder sogar Eiersatz herzustellen. Fermentierung will gelernt sein. Hygienische Durchführung fordert mikrobiologische Kenntnisse und Risikobewusstsein. Der gestrige "Händewaschtag" weist auf die Notwendigkeit der Handhygiene hin. Neben dieser sollte auch das eingesetzte Gerät, und die Umgebung hygienisch einwandfrei sein. Kühlen ist oft eine nützliche Bedingung in den Prozessen oder das Einhalten bestimmter Standzeiten. Und wenn solche "neuen" und eher unbekannten Lebensmittel gelagert werden, können zu lange Haltbarkeiten zu bakteriellem Wachstum und Verderb führen. Nicht umsonst gehört in jede Produktentwicklung auch eine mikrobiologische Validierung. In unserem Labor analysieren wir Lebensmittel seit 22 Jahren zum Beispiel auf ihre Haltbarkeit oder optimieren Produkte zugunsten längerer Laufzeiten. Dabei haben wir gelernt: einfach Fleisch wegzulassen bedeutet nicht, dass das Produkt dann direkt mit dem fleischhaltigen Vorgänger gleichzusetzen ist. Fleisch durch Tofu zu ersetzen, bedeutet nicht, dass einfach die gleiche Laufzeit angenommen werden kann. Denn andere Zutaten bringen andere Keime mit sich, bieten anderen Keime Wachstumsmöglichkeiten und führen zu anderen ökologischen Nischen. Die Sicherheit sollte bei allen Veränderungen zugunsten der Welternährung nicht vernachlässigt werden! Zu Risikobewertung und HACCP fragen Sie gern unsere Experten.












