(openPR) Die neue EU-Medizinprodukteverordnung, die ab 26.05.2020 verpflichtend anzuwenden ist, stellt die Hersteller von Medizinprodukten vor neue Herausforderungen. Begleitende Änderungen bei den verpflichtenden Sicherheitsprüfungen sollen die Anwender besser schützen. Es sollen keine Schäden beim Einsatz der Medizinprodukte ausgelöst werden. Um das sicher zu stellen, muss der Hersteller beispielsweise prüfen lassen, ob sein Produkt ein allergenes Potenzial aufweist. Hautirritationen dürfen genauso wenig auftreten wie genetische Veränderungen am Verwender oder auch am Patienten. Eine internationale Normenreihe gibt den für die Prüfungen zugelassenen Laboratorien die Analysemethoden vor. Immer noch sind an einigen Stellen Tierversuche beschrieben. Aber die Alternativen werden immer mehr und immer besser! Das Labor MicroMol in Karlsruhe hat sich ganz den Alternativen verschrieben. Denn unter Einsatz von Zelllinien können viele Aussagen auch ohne die Nutzung von Labortieren gemacht werden. Neben der routinemäßigen Testung von Medizinprodukten und Kosmetika mit diesen alternativen Verfahren entwickelt MicroMol auch neue Methoden. Hier geht es neben dem Tierversuchsersatz auch um Geschwindigkeit und um bessere Wiederholbarkeit. "Mit hohem Aufwand müssen die Alternativen validiert werden, aber es lohnt sich!", sagt Andrea Dreusch, Geschäftsführerin des Labors MicroMol, das seit Jahresbeginn zur Tentamus-Laborgruppe gehört. Keine Tiere unnötig zu missbrauchen, liegt ihr am Herzen. "Mit den tierversuchsfreien Alternativen ist gerade im Medizinproduktekontext ein großer Schritt nach vorn möglich, der für unsere Kunden und den Verbraucher zusätzlich noch zu mehr Sicherheit und schnelleren Ergebnissen führt." MicroMol übernimmt im Tentamus-Kontext den Lead für das Thema Medizinprodukte. Das Labor bietet gemeinsam mit den Schwesterlaboratorien die grundlegende Norm für Sicherheitsprüfungen an Medizinprodukten vollumfänglich an.












