openPR Recherche & Suche
Presseinformation

400 Personen demonstrieren in Zürich gegen Tierversuche

27.04.201518:51 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: 400 Personen demonstrieren in Zürich gegen Tierversuche
Demonstration in Zürich gegen Tierversuche
Demonstration in Zürich gegen Tierversuche

(openPR) (Zürich) Demonstration: Die Zukunft ist tierversuchsfrei!

Ihr Nutzen ist zweifelhaft und trotzdem müssen unzählige Tiere in den Labors für sie sterben: Tierversuche sind grausam und die Übertragbarkeit auf den Mensch ist umstritten. Das Bündnis verschiedener Tierrechtsorganisationen «Zusammen gegen Tierversuche» (Zugetive, www.zugetive.ch) fordert deshalb die Abschaffung aller Tierversuche.


Eine Grossdemonstration in Zürich mit 400 Teilnehmern machte heute im Rahmen des «Internationalen Tages zur Abschaffung der Tierversuche» (24. April) auf dieses Anliegen aufmerksam.

Lotteriespiel mit der eigenen Gesundheit? Genau das sind Tierversuche; denn die Ergebnisse können selten vom Tier auf den Menschen übertragen werden, wie zahlreiche wissenschaftliche Studien und Medikamentenskandale beweisen - so die Botschaft von Zugetive. Die amerikanischen Arzneimittelzulassungsstelle (FDA) hat errechnet, dass 92% aller Medikamente, welche im Tierversuch wirksam sind und als unbedenklich gelten, bei Menschen wirkungslos oder sogar gefährlich sind und daher gar nicht erst zugelassen werden. Von den verbleibenden 8% der Medikamente die auf den Markt kommen, muss aufgrund schwerwiegender Nebenwirkungen die Hälfte wieder vom Markt genommen oder deren Beipackzettel ergänzt werden. Dies trotz den zuvor durchgeführten Tierversuchen.

Schon allein auf Grund ihrer Grausamkeit müssen Tierversuche hinterfragt werden.
Jedes Jahr leiden und sterben in Schweizer Labors über 600 000 Mäuse, Katzen, Hasen, Affen und viele weitere Tiere. Sie werden vergiftet, genmanipuliert, verbrüht, ihr Gehirn wird aufgebohrt oder ihre Augen werden entfernt oder zugenäht. Das Repertoire an Grausamkeiten, welche den Tieren im Labor widerfahren, ist laut Schweizer Tierversuchsgegnern schier unerschöpflich.

«Unsere Gesellschaft brüstet sich mit immer neuen und noch fortschrittlicheren Technologien, nur im Bereich der medizinischen Forschung greifen wir noch immer auf ein veraltetes und unzuverlässiges Modell, den Tierversuch, zurück», kritisiert Valentina Rossel, Medienverantwortliche der AG STG und moniert weiter: «Der Tierversuch ist nicht nur ein altes und unnützes Modell, er ist auch aus wissenschaftlicher Sicht gefährlich für Mensch und Tier. Weiter an Tierversuchen festzuhalten bedeutet Stillstand statt Fortschritt.»

Die an den Universitäten für Tierversuche verwendeten Beträge belaufen sich jährlich auf mehrere Hundert Millionen Schweizer Franken. Der Bund investiert alleine mittels dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF) über 80 Millionen Franken in Tierversuche.
Seit 2009 gibt es keine Tierversuche mehr mit Primaten am Institut für Neuroinformatik der Universität und ETH Zürich, da die damaligen Versuche durch einen Bundesgerichtsentscheid verboten wurden. Dies wollen sie nun durch ein von der ETH und Uni Zürich eingereichtes Gesuch für die Bewilligung von Versuchen an Rhesus-Affen ändern.
Dies ist jedoch der falsche Weg und bedeutet einen Rückschritt in der medizinischen Forschung, kritisiert Zugetive. Die medizinische Forschung muss sich auf innovative und effiziente Forschungsmethoden konzentrieren.

Tierversuchsfreie Methoden, wie z.B. In-vitro-Modelle und In-silico-Modelle, sind die Zukunft der Forschung. Diese werden ein besseres Verständnis von Krankheiten ermöglichen und die Nebenwirkungen von Medikamenten auf die Gesundheit verringern. Innovative, tierversuchsfreie Testmethoden sind ein klarer Fortschritt und nicht ein Ersatz für Tierversuche.
Wir, LSCV (Ligue Suisse contre la vivisection), ATRA (Schweizer Vereinigung für die Abschaffung der Tierversuche), AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) und AG TMU (Aktionsgemeinschaft Tier, Mensch und Umwelt), wollen endlich Fortschritte in der Medizin – und wir wollen Antworten, weshalb tierversuchsfreie Forschung in der Schweiz kaum unterstützt wird!
Daher fordern wir die Schweizer Behörden auf, den Fortschritt in der Forschung nicht länger zu blockieren, und den Weg frei zu machen für eine sichere, nützliche und am Menschen orientierte Medizinforschung.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 850813
 631

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „400 Personen demonstrieren in Zürich gegen Tierversuche“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von AG STG - Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner

Bild: Mahnwache gegen 'gesetzeswidrige' AffenexperimenteBild: Mahnwache gegen 'gesetzeswidrige' Affenexperimente
Mahnwache gegen 'gesetzeswidrige' Affenexperimente
(Zürich/Rotkreuz) Regierungsrat befürwortet Affenversuche Im Juli 2015 haben drei Mitglieder der Zürcher Tierversuchskommission gemeinsam Rekurs gegen die geplanten Affenversuche am Institut für Neuroinformatik (INI) der Universität und ETH Zürich eingelegt. Wie anfangs dieses Monats bekannt gemacht wurde, hat der Zürcher Regierungsrat den Rekurs gegen die geplanten Experimente nun abgewiesen. Die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner, kurz AG STG, hielt am Dienstag 22. Dezember eine Mahnwache als Zeichen gegen die geplanten Versu…
Bild: Ist der Mensch ein Schaf, ein Affe oder ein Huhn?Bild: Ist der Mensch ein Schaf, ein Affe oder ein Huhn?
Ist der Mensch ein Schaf, ein Affe oder ein Huhn?
(Aarau) Engel verteilen vergiftetes Weihnachtsgebäck «Möchten Sie gerne einen Arsen-Weihnachtskringel oder einen Zyankali-Spekulatius probieren?» fragten heute Engel in der Aarauer Altstadt. Viele Passanten blieben daraufhin irritiert, teils schockiert stehen, wurden dann aber gleich über den Hintergrund dieser Aktion aufgeklärt. Die AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) zeigte mit der Aktion «Vergiftetes Weihnachtsgebäck» auf, dass die Ergebnisse von Tierversuchen nicht auf Menschen übertragbar sind. Jährlich werden in …

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Welche Parteien setzen sich für die Tiere ein?Bild: Welche Parteien setzen sich für die Tiere ein?
Welche Parteien setzen sich für die Tiere ein?
… Tierversuchsgegner, kurz AG STG, hat alle im Parlament vertretenen Parteien und deren Jungparteien befragt, um den tierfreundlichen Wählern eine Wahlhilfe zu bieten. Die Zahl der Tierversuche in der Schweiz ist auch letztes Jahr wieder angestiegen. Dies trotz der ständigen Bekenntnisse von Politikern und Behörden, Tierversuche immer weiter zu reduzieren. Auch …
Bild: Mahnwache gegen 'gesetzeswidrige' AffenexperimenteBild: Mahnwache gegen 'gesetzeswidrige' Affenexperimente
Mahnwache gegen 'gesetzeswidrige' Affenexperimente
… sogenannten Elektrodenarrays will er die Hirnaktivitäten der Affen, die während der Versuche bestimme Aufgaben lösen müssen, messen. Laut Mante sind die geplanten Experimente – die als Tierversuche des höchsten Schweregrades, Schweregrad 3, eingestuft werden müssen – relativ harmlos für die Affen. So störe es die Affen auch nicht, dass ihnen ein Teil …
Bild: AG STG-Protestaktion: Engel protestieren gegen Tierversuche für KosmetikBild: AG STG-Protestaktion: Engel protestieren gegen Tierversuche für Kosmetik
AG STG-Protestaktion: Engel protestieren gegen Tierversuche für Kosmetik
Traurig und Blut weinend protestierten am Samstag mehrere Engel auf der Bahnhofstrasse in Zürich gegen Tierversuche für Kosmetik. Ihr Korb war gefüllt mit Kosmetikmustern – darin lag ein weisses (Plüsch-)Kaninchen mit einem blutenden Auge! Aktivisten informierten die geschockten Passanten über diese Protestaktion, die, unterstützt von einer neuen Petition, …
Bild: Spektakuläres Massensterben im Bahnhof WinterthurBild: Spektakuläres Massensterben im Bahnhof Winterthur
Spektakuläres Massensterben im Bahnhof Winterthur
Tierversuche töten Tiere ... und Menschen! Inmitten von Winterthur fallen plötzlich 40 Personen zu Boden und bleiben regungslos liegen. Nach kurzer Zeit stehen einzelne nacheinander auf und prangern lautstark und mit eindrücklichen Bildern das Versagen der medizinischen Forschung an. Weitere als gesichtsloser Tod verkleidete Personen halten stumm Transparente …
Forsa-Umfrage: Mehrheit will keine Tierversuche
Forsa-Umfrage: Mehrheit will keine Tierversuche
Der überwiegende Teil der Bevölkerung lehnt Tierversuche ab. Das geht aus einer im März durchgeführten repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Ärzte gegen Tierversuche e.V. hervor. Mehr als zwei Drittel der Befragten (71 %) befürworten ein gesetzliches Verbot besonders leidvoller Tierversuche. 23% halten ein solches …
Bild: Ist der Mensch ein Schwein, eine Ratte oder ein Esel?Bild: Ist der Mensch ein Schwein, eine Ratte oder ein Esel?
Ist der Mensch ein Schwein, eine Ratte oder ein Esel?
… blieb infolge dieser Frage schockiert stehen. Die AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) zeigt mit der Aktion «Vergiftetes Weihnachtsgebäck» auf, dass die Ergebnisse von Tierversuchen nicht auf Menschen übertragbar sind. Jährlich werden in der Schweiz mehr als 600 000 Tiere in Tierversuchen verbraucht. Bei vielen dieser Versuche wird …
Europaweite Umfrage zu Tierversuchen - Deutsche tierfreundlicher als EU-Durchschnitt
Europaweite Umfrage zu Tierversuchen - Deutsche tierfreundlicher als EU-Durchschnitt
Einer aktuellen EU-Umfrage zufolge lehnt eine Mehrheit der Deutschen Tierversuche an Hunden und Affen ab, selbst wenn diese zur Bekämpfung menschlicher Krankheiten beitragen können. Bei Experimenten an Mäusen spricht sich jedoch nur ein Viertel der Befragten dagegen aus. Im EU-Vergleich zählt Deutschland damit eher zu den Tierversuchskritikern. Die Vereinigung …
„Herz aus Stein“ für den schlimmsten Tierversuch - Ärzte gegen Tierversuche e.V. ruft zur Abstimmung auf
„Herz aus Stein“ für den schlimmsten Tierversuch - Ärzte gegen Tierversuche e.V. ruft zur Abstimmung auf
Ärzte gegen Tierversuche ruft zum zweiten Mal zur Online-Abstimmung über das „Herz aus Stein“ auf. Der bundesweite Verein will damit auf besonders grausame und absurde Tierversuche aufmerksam machen, die in Deutschland durchgeführt worden sind. User können aus einer Liste von fünf Versuchen aus dem Jahr 2018 auswählen. Nominiert sind Institute aus Aachen, …
„Herz aus Stein“ für den schlimmsten Tierversuch - Online-Abstimmung
„Herz aus Stein“ für den schlimmsten Tierversuch - Online-Abstimmung
Verein Ärzte gegen Tierversuche ruft zur Online-Abstimmung auf Ärzte gegen Tierversuche ruft bereits zum dritten Mal zur Online-Abstimmung über das „Herz aus Stein“ auf. Der bundesweite Verein will damit auf besonders grausame und absurde Tierversuche aufmerksam machen, die in Deutschland durchgeführt worden sind. Bürger können aus einer Liste von fünf …
„Herz aus Stein“ für den schlimmsten Tierversuch geht ans Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg
„Herz aus Stein“ für den schlimmsten Tierversuch geht ans Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg
Ärzte gegen Tierversuche vergibt Negativpreis Ärzte gegen Tierversuche vergibt das „Herz aus Stein“ an das Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg/Saar für einen Versuch, bei dem Mäusen eine Art Bullauge in die Rückenhaut implantiert wird. Der bundesweite Verein will mit dem Negativpreis auf besonders grausame und absurde Tierversuche aufmerksam …
Sie lesen gerade: 400 Personen demonstrieren in Zürich gegen Tierversuche