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Zum Gedenken an den Welttierschutztag

01.10.201521:03 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Zum Gedenken an den Welttierschutztag
Über 600 000 Tiere starben 2014 in Schweizer Labors
Über 600 000 Tiere starben 2014 in Schweizer Labors

(openPR) (Zug/Bonaduz) Über 600 000 Tiere starben 2014 in Schweizer Labors

Trotz den Bemühungen der 3R-Prinzipien ist die Zahl der verwendeten Tiere für Tierversuche in der Schweiz im Jahr 2014 um 2,8% gestiegen. Tierversuche sind grausam und die Übertragbarkeit auf den Mensch ist höchst umstritten – und wurde bereits mehrmals wissenschaftlich widerlegt – trotzdem müssen noch immer weltweit unzählige Tiere in den Labors sterben.


Zum Welttierschutztag vom 4. Oktober gedenkt die AG STG all der Tiere, die ihr Leben für diese grausame und nutzlose Forschung lassen mussten und immer noch müssen.

Graue Wände, kalter nackter Metall- oder Betonboden, kaum Beschäftigung ausser der Abwechslung durch die schmerzhaften Versuche und niemals eine liebkosende Hand oder Stimme; Dies ist der grausame Alltag für all die Tiere in den Labors weltweit.
Tiere sind, wie wir Menschen, fühlende Lebewesen! Sie verspüren Angst, Freude, Schmerz, Liebe und Zusammengehörigkeit wie wir Menschen - jedoch im Versuchslabor wird ihnen alles geraubt. Die Aussage von Dr. med. vet. Corina Gericke der Ärzte gegen Tierversuche e.V. zeigt kurz und prägnant auf, weshalb Tierversuche nicht vertretbar sind: «Wenn Tiere und Menschen einander ähnlich sind, verbieten sich solche Versuche aus ethischen Gründen, wenn sie sich nicht ähnlich sind, machen sie wissenschaftlich keinen Sinn».

Der wissenschaftliche Nutzen von Tierversuchen ist äusserst umstritten. Die amerikanische Arzneimittelzulassungsstelle (FDA) hat 2004 errechnet, dass 92% aller Medikamente, welche im Tierversuch wirksam sind und als unbedenklich gelten, bei Menschen wirkungslos oder sogar gefährlich sind und daher gar nicht erst zugelassen werden. Mehr als 10 Jahre danach hat sich diese Zahl nicht etwa verbessert sondern sogar noch verschlechtert. Aktuell veröffentlichte wissenschaftliche Studien kommen zum Ergebnis, dass sogar 95 % der in Tierversuchen für sicher und wirksam befundenen Arzneien beim Test an Menschen versagen. Potentiell nützliche Medikamente werden hingegen Patienten vorenthalten, da sie wegen des «Irrwegs» Tierversuch bereits aussortiert wurden. Damit sind Tierversuche ein Lotteriespielt auf Kosten der Gesundheit der Patienten und verursachen unheimlich grosses Leid bei unzähligen Tieren.

Dieses Risiko und grosse Leid wären gar nicht nötig, denn es gibt unzählige tierleidfreie Forschungsmethoden. In-vitro- und In-silico-Modelle, Biochips, Microdosing und Bioreaktoren sind die Zukunft der Forschung. Diese ermöglichen ein besseres Verständnis von Krankheiten und verringern das Risiko der Nebenwirkungen von Medikamenten. Innovative, tierversuchsfreie Testmethoden sind ein klarer Fortschritt und nicht ein Ersatz für Tierversuche.

Zum Gedenken an diesen Tag hofft die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner, kurz AG STG, dass endlich auf eine seriöse Forschung gesetzt wird in jener auch Anstand, Moral und Mitgefühl wieder ihren Platz erhalten. Wir fordern die Schweizer Behörden auf, den Fortschritt in der Forschung nicht länger zu blockieren, und den Weg frei zu machen für eine sichere, nützliche und am Menschen orientierte Medizinforschung.

Der Welttierschutztag findet seit 1925 jedes Jahr am Namenstag von Franz von Assisi, einem besonders tierliebenden Mönch, statt. Mit diesem globalen Gedenktag soll auf das Leid der Tiere aufmerksam gemacht werden. In verschiedenen Städten weltweit finden an diesem Tag Demonstrationen und Gedenkfeiern statt- denn kein Tier ist je vergessen.

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